Würziges, roh-veganes Zwiebelbrot

Ich hatte lange Mühe, mich wirklich von den Düften und Gelüsten des normalen Brotessens zu entfernen. Wie wohl Jeder inzwischen weiß, ist das Brot aus der industriellen Bäckerei alles andere als gesund.

Weizen in jeglicher Form verursacht z.B. eine sehr hohe glykämische Last und ist somit für eine starke Insulinausschüttung verantwortlich. Es gibt viele weitere Gründe, das normale Brotessen aufzugeben und deshalb kommen leckere Alternativen gerade recht.

Diese Zwiebelbrot Variante ist noch relativ neu in meiner Küche. Ich möchte ehrlich sagen, wenn es nicht so richtig fein schmecken würde, käme ich nicht in die Versuchung. Das Zwiebelbrot mit dem Anspruch herzustellen, die durch das Einweichen entstandenen Vorteile der verwendeten Keime zu erhalten, erfordert Geduld. Bei 40 Grad Trocknung dauert es eben einen ganzen Tag im Dörrgerät. Leichter hast du es, wenn du dein Brot in der Sonne trocknen kannst. Das geht schneller.

Doch schau selbst. Es duftet verführerisch und man kann zu Salat essen oder es mit allerlei leckeren Sachen bestreichen, wenn man mag ( z.B. Hummus oder veganen Käse – siehe Foto-

das Rezept dazu findest du hier:http://gesundwege.com/suchst-du-nach-einer-milchlosen-alternative-zu-frischkaese/,

Cashewcremes, Guacamole oder Pestos).

Die Samen sind glutenfrei und die Phytinsäure ist durch das Einweichen abgebaut. Gleichzeitig enthalten sie eine Menge vitaler Stoffe, wie Vitamine, Enzyme und Mineralien. Dazu kommen die Vorzüge der Fermentation über die Tamarisauce und der organischen Schwefelverbindungen und anderen Phytostoffe der Zwiebeln. Ein Versuch ist es wert.

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Was du brauchst:

  • 150g Sonnenblumenkerne, geschält und eingeweicht (für 1h oder länger)
  • 150g Buchweizen (gekeimt, weil eingeweicht für 8h)
  • 150g Leinsamen, zu Mehl gemahlen
  • 6-8 Zwiebeln, je nach Größe, geschält
  • 4 El. Tamari Sauce
  • 4 El. Olivenöl

 So wird’s gemacht:

Die Zweibeln mit der Tamari Sauce und dem Olivenöl zu einem Mus mixen. Dann Leinsamen, Buchweizen und Sonnenblumenkerne hinzufügen und alles durchmixen. Den Teig auf Backpapier dünn verteilen und einen Tag lang im Dörrgerät bei 40 Grad trocknen lassen.

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Guten Appetit!

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Über die Autorin:

Ich begleite und inspiriere Menschen, ihr Fundament, ihre erdene Basis zu heilen. Dabei gebe ihnen das Rüstzeug, ihre krankmachenden Ernährungsmuster zu erkennen, zu durchbrechen und Meister eines erfolgreichen, gesundheitlichen Selbstmanagements zu werden.🌿

2018-03-01T13:50:51+00:00

2 Comments

  1. Katrin 10. Juni 2015 at 11:42 - Reply

    Das werde ich sicher ausprobieren. Hört sich lecker an. Danke für die Inspiration Sylvia :-)!

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