Ein 48h Fasten bringt nachweislich viele gesundheitliche Vorteile im Bezug auf unsere Gesundheits-Performance und Langlebigkeit. Besonders während der Phase des abnehmenden Mondes fällt es uns oft leichter, auf jegliche Kalorien zu verzichten als bei zunehmenden Mond.

Das hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass alles Lebendige auf der Erde mit dem Mondrhythmus verbunden ist.

Massiv mehr Ketone im Blut

Eine höhere Anzahl von Ketonkörpern im Blut hilft dem Körper dabei, sich zu heilen und in die Energie zu kommen. Doch wie geschieht das?

Die Energieerzeugung in unserem Körper geschieht über die Elektronen Transport Kette- einem Vorgang, der sich innerhalb der Mitochondrien abspielt und der vergleichbar ist mit dem Vorgang in einem Wasserkraftwerk.

Elektronen reisen durch unseren Körper auf bestimmten Pfaden, die wie Flüsse in Richtung Turbine fließen. Diese „Turbinen“ befinden sich in den Mitochondrien und je nachdem, wie viele Elektronen und in welcher Geschwindigkeit die Turbinen antreiben, danach richtet sich unsere Energie, die wir spüren.

Unsere Elektrizität -im Prinzip- dreht diese Turbinen. Ketone im Blut beeinflussen die Fließgeschwindigkeit des „Flusses“ und damit, wie schnell die Elektronen die Turbinen passieren – das heißt, wir konditionieren unsere Körperzellen mit Hilfe von Ketonen darin, mehr Energie zu produzieren.

Mit Fasten sind wir in der Lage, unseren Tages-Energie Rhythmus neu zu definieren und beispielsweise ein nachmittägliches Energie Tief energetisch aufwerten, so dass wir Energie kreieren statt verlieren!

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Ketone geben eine sauberere Energie

Manchmal geschieht es, dass Elektronen ihre vorbestimmten Bahnen verlassen und durch den Körper irren. Sie reagieren dann mit allem, was sie berühren. Solche Elektronen werden auch ROS oder Reactive Oxigene Species genannt. Sie erzeugen jede Menge oxidativen Stress und schwächen so unsere Gesundheit.

Ketone können das Ausbrechen solcher Elektronen verhindern, ja stoppen und so gewinnen wir mit Ketonen sauberere Energie, die uns nur nutzt, aber nicht gleichzeitig schadet, weil die Elektronen aus der Ketone Verbrennung nicht abwandern und wir dadurch effizienter in der Energiegewinnung werden.

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Der Körperfett Abbau wird deutlich vorangetrieben

Wenn wir fasten, dann werden die Blutketone deutlich erhöht. Das ist ja das, wofür die meisten Menschen überhaupt ans Fasten denken auch, wenn man zuvor keiner ketogenen Ernährung folgte. Fastet man jedoch im Rahmen eines gesunden, ketogenen Lifestyles, dann sind die Pfad Wege für die Ketone Bildung schon richtig breit und angelegt und der Effekt des Fastens dadurch viel deutlicher zu spüren.

Ketone werden im Fasten ausschließlich aus dem eigenen Körpergewebe gebildet und dies ist im besten Falle unser Fett, welches wir zum Schmelzen bringen. Zusammen mit einem hohen Betrag an Ketonen im Blut kommt kein Hungergefühl auf und fasten wird einfacher – bei nahezu gleichbleibend hoher Energie.

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Unser Gehirn funktioniert besser

Unser Gehirn profitiert mit verbesserter Kognition und einer Auffrischung des Kurzzeitgedächtnisses, weil ein 48h Fasten den BDNF – den Brain Drive Notroopic Factor stark erhöht. Dieser BDNF ist so wertvoll, weil er nicht nur bestehende Nerven und Synapsen zu schützen vermag- er kann sogar die Neubildung vorantreiben. Der BDNF kann sogar den Hippocampus- ein bestimmtes Areal im Gehirn mit vielfältigen wichtigen Aufgaben für Ortungssinn und Kurzzeitgedächtnis- wieder regenerieren lassen. Dafür ist das Fasten der wertvollste Impuls!

 

Ein 48h Fasten verbessert die Darm-Situation

Unser Darm ist stark mit dem Gehirn aber auch mit dem Immunsystem verknüpft. Nicht alle Immunoglobine sind schlecht. Sobald wir über eine längere Zeit keine Nahrung zu uns nehmen, startet das Immunsystem mit dem „Aufräumen“ in unserer Darmflora. Dies geschieht über die Bildung des IgA. Es sorgt für die Bekämpfung schlechter Darmbakterien und schafft damit Raum, damit sich gute Darmbakterien weiter ausbreiten können. Natürlich ist es hier wichtig, einer regelmäßigen und aufbauenden Fasten Routine zu folgen, denn einmal fasten ist in diesem Zusammenhang nicht wirksam genug.

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Ein 48h Fasten fördert im höheren Maße die Autophagie

Ein 48h Fasten ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die körpereigene Recycling Maschinerie zu verstärken. Fasten an sich ist ja ein kataboler Stoffwechselvorgang und dies fördert die katabolen Stoffwechselpfade AMPK. Diese wiederum sind Voraussetzung, damit der gewünschte Effekt des Aufräumens alter Zellfragmente und kaputter Mitochondrien überhaupt stattfinden kann.

Je älter wir werden, desto mehr funktionsgestörte Mitochondrien haben wir und diese können auch nur wieder funktionsbeeinträchtigte Mitos erzeugen. Deshalb müssen diese recycelt werden. Fasten und Fette verbrennen setzt auch vermehrt Stammzellen frei, so dass wir eine reale Chance auf gesündere Gewebezellen und Mitochondrien bekommen.

Mein Fazit:

Aus dem „Stehgreif“ heraus würde ich nicht einfach 48h fasten. Ein solches Fasten muss trainiert werden. Starte damit, intermittierend zu fasten- das heißt – dein Essenszeitfenster an bestimmten Tagen zu verkleinern. Das nimmt den Stress etwas heraus und du fühlst dich schneller besser.

Fasten lässt sich ebenso trainieren wie die Muskeln und wenn du gern lernen willst, wie man sich einen wirklich gesunden und effektiven ketogenen Lifestyle aufbaut, indem man sinnvoll die ketogene Ernährung mit diversen Fasten Formen kombiniert, dann hast du jetzt die Chance, an meinem Basis Trainingsprogramm zur Ketoadaption im Mai 2021 teilzunehmen. Nutze diese Möglichkeit, um deine Gesundheit einen wesentlichen Schub in die langfristige und ganzheitliche Richtung zu geben.

Quellen:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25494871/

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/sji.12163

https://www.cell.com/action/showMethods?pii=S1550-4131%2817%2930504-1

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20534972/

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