Keine Chance auf Gesundheit im Alter bei hohem Fleischkonsum

Es ist kein Geheimnis, dass eine „normale“ Ernährung, hauptsächlich aus Zucker-, Weizen,- Käse, -Fleisch, Genussmittel- und Fertigprodukten unseren Körper auf ganzer Linie belastet und den Nährboden für eine Fehlbesiedlung des Darmes, eine Verschiebung des Milieus und eine Überlastung unserer Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane mit sich bringt. Doch diese Ernährung zerstört auch zunehmend unsere Mitochondrien. Der gesundheitliche Status unserer kleinen Energiekraftwerke in unseren Zellen ist direkt verlinkt mit unserem gesundheitlichen Gesamtbild. Aber setzen wir einmal die Lupe auf die Vorgänge bei der Verstoffwechselung von Wurst- und Fleisch:

Unser Mikrobiom ist unser wertvollstes Gut

Damit meine ich in erster Linie unsere Darmbakterienstämme. Dabei ist ganz erstaunlich, dass wir in unserem Körper fast 100-mal mehr dieser Helfer beherbergen als wir Körperzellen haben. Welche enorme Bedeutung das für unseren gesamten gesundheitlichen Entwicklungsweg hat, daran wird gerade fleißig geforscht.
Fakt ist, je vielfältiger unsere Bakterienstämme sind und je „artgerechter“ wie sie versorgen, umso stabiler ist unser gesundheitlicher Status. Denn neben der komplexen Verdauungstätigkeit ist die Versorgung unserer Darmbakterien direkt verlinkt mit der Widerstandsfähigkeit unseres Immunsystems.
Je grösser die Schere zwischen dem, was wir essen und dem, was unser Körper samt den symbiotischen Stämmen wirklich braucht ist, umso geschwächter wird unser gesundheitlicher Status. Das beinhaltet nicht nur die verminderte Versorgung der Gewebe und Organe unseres Körpers, sondern ebenso ein massives Absterben der für uns wichtigen Helferbakterien und eine Besiedlung durch andere Kulturen, die sich eher parasitär zu uns verhalten. Diese Entwicklung geschieht zunächst unbemerkt, bis sich die ersten Symptome einer Darmfehlbesiedlung bemerkbar machen.

Symptome zeigen, dass etwas nicht stimmt

Da diese Symptome jedoch eher unspezifisch sind, neigen viele Menschen dazu, sie abzutun und zu ignorieren. Die Geschehnisse im Darm nehmen ihren Lauf und zeigen über die Jahre ihre Auswirkungen in der verminderten Leistungsfähigkeit und verzögerter Regenerationsfähigkeit. So ist der Griff zu Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Medikamenten und anderen Drogen ein gängiger, allgemein praktizierter Weg, das spürbar sinkende Energieniveau zu heben.
Nervosität, Unwohlsein, Migräne, Infektanfälligkeit, Schlafprobleme, Verstopfungen, Blähungen oder Müdigkeit und viele andere Symptome zeigen, dass die Schieflage des Milieus voranschreitet. Man erkennt sie als Anzeichen einer voranschreitenden „Verschlackung“ und „Überlastung“.

Alle die genannten Nahrungs- und Aufputschmittel, auch die meisten Medikamente führen dazu, dass eine Fehlbesiedlung im Darm stattfindet und diese schädlichen Darmbewohner einen anearoben Stoffwechsel haben (sogenannte Fäulnisbakterien). Sie scheiden für uns stark giftige Stoffe aus, welche unseren Körper sehr beeinträchtigen.
Eines dieser Stoffe, welches bei der Verdauung / Verstoffwechselung von Fleisch – aber auch von Alkohol und anderen Dingen massiv entsteht, ist das Zellgift Ammoniak.
Ammoniak wirkt auf unsere Zellen entzündungsfördernd und karziogen
Dieses hochalkalische, gasförmige Ammoniak wirkt sich einschränkend auf den wichtigen Zitronensäurezyklus- unserer Zellatmung – aus, indem es mit diversen Stoffen reagiert, was die Energiegewinnung in den Mitochondrien ausbremst.

Damit die Leber als wichtigstes Entgiftungsorgan weiterarbeiten kann, hat sie bei der Ammoniak-Entgiftung ihrer Mitochondrien oberste Priorität. Erst wenn im fortschreitenden Verlauf die Leberfunktionen deutlich eingeschränkt sind, erhöht sich der Ammoniakspiegel auch im Blut und kann so über die Blut- Hirnschranke bis ins Gehirn und ins zentrale Nervensystem gelangen und diese entzünden (so etwa Gehirnhautentzündung oder auch Alzheimer).
Da unsere Nervenzellen auf gleichmäßig hohe Energiegaben angewiesen sind, sterben sie massiv ab, wenn der Zitronensäurezyklus unterbricht und sie länger unter Sauerstoff- und Energiemangel leiden.

Wie unser Körper Ammoniak abbaut aber dabei auch unsere Mitochondrien leiden

Die zentrale Entgiftung des Ammoniaks findet in der Leber und den Nieren statt. Wir haben im Körper ja nur eine sehr geringe Menge an freiem Ammoniak, eben weil die Leber und Nieren ganze Arbeit leisten und dieses niedrige Niveau im Blut unter allen Umständen halten. Den größten Anteil hat die Leber als unser Entgiftungsorgan Nummer 1, wobei ein Fünftel des Gewebes aus Mitochondrien besteht.
Der Kreis schließt sich, denn wenn diese wegen der hohen Ammoniakraten fortschreitend blockieren, kommt es nicht nur zur Säureüberlastung, sondern auch zu einer fortlaufenden Abnahme des Energieniveaus im gesamten Stoffwechselprozess.

Die stete Entgiftung von Ammoniak verbraucht wertvolle Pufferreserven, die nicht zuletzt auch dazu da sind, um empfindliches Nierengewebe vor der Einwirkung der auszuscheidenden Säuren zu schützen (Bicarbonate). Je höher der Anteil des Ammoniaks in einem bereits übersäuerten Körper ist, umso gravierender die mitochondriale Blockade.
Diese tritt aber genauso- geringer ausgeprägt und von der Menge des zu entgiftenden Ammoniaks abhängig, schleichend in jeder Zelle auf.

Das stark alkalische Ammoniak verändert das gesunde, saure Dickdarmmilieu in basisch, was zu der befürchteten Dysbiose führt, indem Pilze und Fäulnisbakterien herrschen. Pilze vergären in diesem Milieu Zucker zu Fuselalkoholen (die Aufspaltung erzeugt weiteren Ammoniak), welcher dann zu einer weiteren Belastung der Leber führt über die Rückresorption.
Dieser Kreislauf führt zu einer unaufhaltsam voranschreitenden Schieflage der Homöostase des gesamten Körpersystems, indem die Energiegewinnung mehr und mehr anstelle über die Aufspaltung von Glukose in den Mitochondrien und der ATP Gewinnung durch den Zitronensäurezyklus, mehr und mehr über Gärung stattfindet.

Außerdem ist die Mitochondrien Funktion ph abhängig, was bedeutet, dass eine nachlassende Mitochondriale Oxidation ein Anzeichen des Absinkens des ph Wertes in der Zelle anzeigt. Das Ergebnis ist chronischer Energiemangel, Sauerstoffmangel, weitere Übersäuerung und ein überlastetes, geschwächtes Entgiftungssystem.

Einige Menschen glauben, dass sie mit täglichen Natriumbicarbonat Einnahmen den Prozess umkehren können, doch das schadet eher als es nutzt.
Das hochalkalische Basenpulver (ebenso wie Kalziumcarbonat) verstärkt die Basizität des Dickdarms noch und verschlimmert auf diese Weise den ganzen Prozess.

Fazit:

Ich habe hier nur einmal einen kleinen, kleinen Scheinwerferstrahl auf einen der unzähligen Prozesse des Körpers geworfen mit dem Fokus auf die Belastung durch Ammoniak aufgrund des Konsums von viel Fleisch- und /oder Alkohol über Jahre. Auch Weizenmehlprodukte, einfache Kohlenhydrate im Übermaß oder allgemein Junk-und Fastfood, Fertignahrung, Zuckerhaltiges oder schlechte Fette – sie alle haben das Potential, ähnliche Fehlfunktionsketten auszulösen.

Wir kommen um die Eigenverantwortung in dem, womit wir unseren Körper nähren nicht umhin und je geschwächter er ist, umso achtsamer sollten wir sein.

Dabei vertrete ich die Ansicht, dass weder bestimmte, strenge Ernährungsdogmen noch der totale Verzicht auf alles, was schmeckt – uns aber potentiell schaden könnte- für Jeden der richtige Weg sind.

Und was ich ganz sicher weiß ist, dass ein liebevoll umsorgter, achtsam behandelter und gepflegter Körper (hoch intelligenter Zellstaat) die allerstärksten Selbstheilungsenergien entwickelt und die für ihn richtige Ernährung zunehmend signalisiert.

Eine schrittweise, individuelle Entgiftung- und Ernährungsumstellung – unterstützt durch eine kompetente, einfühlsame und individuelle Begleitung durch eine ganzheitliche ErnährungsberaterIn kann auf dieser Basis den allergrößten positiven Effekt bewirken.

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Vorschriftsmäßig weise ich darauf hin, dass viele Methoden der Naturheilkunde, der Energieheilkunde und der biologischen Medizin im streng naturwissenschaftlichen Sinne nicht bewiesen sind und deshalb von der klassischen, konventionellen Schulmedizin nicht anerkannt werden.

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Ich begleite und inspiriere Menschen, ihr Fundament, ihre erdene Basis zu heilen. Dabei gebe ihnen das Rüstzeug, ihre krankmachenden Ernährungsmuster zu erkennen, zu durchbrechen und Meister eines erfolgreichen, gesundheitlichen Selbstmanagements zu werden.🌿

2018-03-30T11:02:25+00:00

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