Ich bin jetzt 54 Jahre als und erfolgreich aus dem Lipödem herausgekommen, wobei mich die tägliche Supplementierung von Kollagen seit drei Jahren begleitet. Ich bin schon seit vielen Jahren am Forschen und Lernen, wie wir unsere Gesundheit auf ein besseres Niveau zurückbringen können und dabei schaue ich gerne in die Tiefe und entscheide mich immer öfter bewusst dafür, lieber nährstoffintensiv und zweckgebunden als lustgesteuert zu essen. Vieles von meinen wichtigsten Erkenntnissen kannst du in meinem Buch „(M)ein gesunder Weg aus dem Lipödem“ nachlesen.

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Kollagen ist ein solcher Pool an wichtigen Nährstoffen.

Warum nehme ich es? In diesem Blogbeitrag möchte ich dir meine zwei wichtigsten, studienbasierten Gründe vorstellen.

Was ist Kollagen?

Etwa ein Viertel unseres Körpers besteht aus kollagenem Gewebe. Man hat bisher 28 verschiedene Kollagentypen entdeckt aber unter ihnen gibt es 5 Haupttypen. Kollagenes Gewebe ist alles, was unseren Körper „in Form“ hält, was ihn zu einem Körper verbindet und was unsere Organe an ihrem Platz hält. Es umfasst auch die extrazelluläre Matrix- also das, worin jede einzelne Körperzelle „schwimmt“.

Etwa 90 Prozent des kollagenen Gewebes zählt

  •  zum Typ 1: dazu gehören die Knochen, die Bänder und Sehnen, die Gefäße, die Haut
  • Zum Typ 2: gehören die Häute rund um die Muskeln und diverse Fasern in unseren Geweben
  • Zum Typ 3 gehören das Knochenmark und das Lymphsystem
  • Zum Typ 4 gehören die Bronchien, die Lunge, der Darm und auch der Herzbeutel
  • Und zum Typ 5 gehören die Haare, die Nägel und diverse Zelloberflächen (1)

Kollagen verbessert nachweislich die Haut Beschaffenheit

Wir Frauen mit Lipödem haben hier besonders viel Bedarf, denn wir verzeichnen nicht nur den normalen altersbedingten Kollagen Verlust, sondern wir leiden seither schon unter einer “ Lipödem bedingten Bindegewebsschwäche“.

Eine Studie hat gezeigt, dass bei einer 12wöchigen Einnahme eines Kollagen Nahrungsergänzungsmittels sich die Haut signifikant verbessert hat, im Bezug auf Spannkraft und Elastizität, im Bezug auf Dichte und auch auf Feuchtigkeitsbindung. Signifikant bedeutet, dass der Unterschied deutlich und repräsentativ ist. (2)

In einer zweiten Studie wurde außerdem gezeigt, dass die Kollagen Einnahme bei älteren Menschen zu einer besonders deutlichen Verbesserung der Struktur des Typ 1 Kollagens. Sie ergab 65% und eine Verbesserung der Elastizität um 18% konnte erreicht werden. Dazu kam, dass diese älteren Menschen (um die 60 Jahre) ihren Muskelaufbau besser unterstützten und sie durch die Einnahme von Kollagen Sarkopenie (altersbedingten Muskelschwund) messbar ausbremsen konnten. Es fiel ihnen zusammen mit Kollageneinnahme und einer Low Protein Ernährung einfacher, ihr Workout zu absolvieren, weil sie „in der Kraft“ blieben. (3)

Meine Haut hätte sich ohne die Einnahme von Kollagen wohl nicht so rasch verbessert. Ich habe darüber in meinem Buch „(M)ein gesunder Weg aus dem Lipödem“ genauer berichtet.

Bitte beachte: damit die Kollagenfasern die tieferen Hautschichten erreichen können, ist eine Verbesserung der Hautstruktur nur über die Blutbahnen- also von innen möglich, nicht durch Cremes oder Lotionen. Kollagen als nahrungsergänzung ist hier die richtige Wahl (siehe Studienzusammenfassung (1) 

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Kollagen stärkt und unterstützt die Leber

Wie ist das zu verstehen? Kollagen besteht hauptsächlich aus den Aminosäuren: Prolin, Arginin und Glycin, wobei der Löwenanteil auf Glycin fällt mit 30%. Diese Aminosäure Glycin leistet großartige Arbeit, wenn es um die Leber geht.

Glycin ist hauptsächlich an der Bildung der DNS beteiligt. Fehlt Glycin, können wir keine gesunden, neuen Zellen bilden: keine Organzellen, keine Muskeln und auch keine Fettverbrennung aktivieren, denn Glycin ist essentiell für die Leberfunktionen.

Die Leber braucht Glycin, um Gallesaft herstellen zu können!

Nur mit ordentlich starkem Gallesaft ist eine gute Fettaufspaltung möglich. Können wir die Fette nicht genügend aufspalten und ernähren uns ketogen, bekommen wir nicht genügend Ketone und somit keine Energie. Glycin hilft außerdem die Leber vor Schäden durch Alkohol zu bewahren. Dies wurde in einer japanischen Studie gezeigt. (4)

Glutathion ist unser stärkstes, körpereigenes Antioxidans und zu seiner Bildung brauchen wir ebenfalls Glycin. Dieses Glutathion hilft nicht nur unserer Leber- sondern unserem ganzen Körper, besser mit oxidativem Stress klarzukommen und uns wirkungsvoll vor freien Radikalen zu schützen.

Wie nehme ich Kollagen ein?

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Um auch im Alter mir eine schöne haut zu bewahren und meine Leber zu stärken, bevorzuge ich zwei Quellen. Zum einen koche ich mir meine Knochenbrühe aus Weiderind-Markknochen selbst und erhalte daraus eine reichhaltige, ganzheitliche brühe voller wichtiger Nährstoffe, die über das Kollagen hinaus gehen.

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Meine zweite Möglichkeit ist, ich nehme Kollagen Hydrolysat von Weidetieren ein. Dies ist ein sehr feines, geschmacksneutrales Pulver, welches gut in den Kaffee oder Gründrink passt. So kann ich auch an den Tagen, wo ich keine frische Knochenbrühe zur Hand habe, gut supplementieren.

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Für die perfekte Umwandlung des Kollagens in eigenes Körpergewebe ist ausreichend vollständiges Vitamin C notwendig. Auch hier sorge ich durch meinen Wildkräuter- oder Grünblatt Drink sowie über Zitronensaft und Sauerkraut für Vitamin C.

Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6891674/

  • Hydrolysiertes Kollagen – Quellen und Anwendungen (1)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6835901/

  • Ein Kollagenpräparat verbessert die Hautfeuchtigkeit, Elastizität, Rauheit und Dichte: Ergebnisse einer randomisierten, Placebo kontrollierten Blindstudie (2)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24401291/

  • Die orale Einnahme spezifischer bioaktiver Kollagenpeptide reduziert Hautfalten und erhöht die dermale Matrixsynthese (3)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16344603/

  • Glycin als therapeutischer Immunnährstoff bei alkoholischen Lebererkrankungen (4)

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