Dieser Beitrag ist ein kleiner Ausschnitt aus meinem neuen Buch, welches im kommenden Jahr erscheinen wird. Es ist ein Buch für meine Lipödem Frauen, welche sich einen gangbaren Weg in ein Leben mit Keto wünschen, um sich einen gesunden Körper zu kreieren. Ich werde in diesem Buch zeigen, wie sie die Energie des Körpers steigern, ihn mit allen Nährstoffen versorgen und wie sie sich Schritt für Schritt in die Selbstheilung führen. Wird der Körper energetischer, schlanker und gesünder, dann hat die Seele sehr viel mehr Freude, darin zu wohnen. Neue Pläne, Wünsche und Träume rücken in greifbarere Nähe… das Leben bekommt mehr Farbe und Fülle. Dies wird  Sinn und Inhalt meines Buches sein und du bekommst hiermit einen kleinen Auszug davon, von dem du auch profitieren kannst, wenn du kein Lipödem hast:

Jedes Kind scheint in der heutigen Zeit zu wissen, dass es wichtig ist, genügend Wasser zu trinken, um gesund zu bleiben. Es ist so alltäglich, so dass man nicht weiter darüber nachdenkt. Viele glauben auch, dass es egal ist, ob es sich dabei um reines Wasser oder wasserhaltige Getränke handelt. Weshalb ich gerade darüber einen extra Beitrag schreibe liegt daran, dass es über das Wasser trinken so viele Meinungen wie Menschen gibt. Was ist richtig, was falsch? Woran sollte man sich orientieren?

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Das Trinkverhalten hat Einfluss auf das Lipödem

 Ich bin fest der Überzeugung, dass bewusstes Wasser -Trinkverhalten einen positiven Einfluss auf Lip- und Lymphödem hat. Ich selbst habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Meine Hautqualität und die Ödeme Neigung hatte sich nach meiner Umstellung auf die neue Ernährungs- und Lebensweise deutlich verbessert. Freunde sagen mir immer wieder, dass ich von Mal zu Mal, wenn wir uns wiedersehen, jünger wirke. Ich weiß, dass ein guter Teil damit zusammenhängt, dass ich mein Trinkverhalten logisch und sinnvoll umgestaltet habe.

Wir sind Wasserwesen

Der Hauptanteil unseres Körpers besteht aus Wasser. Bei Erwachsenen macht dieser Hauptanteil zwischen 55% und 60% aus. Doch nicht immer denken wir daran, genügend Wasser zu trinken und gehen das Risiko ein, dehydriert zu werden.

Wasser reguliert in unserem Körper die Temperatur und auch unseren unsere Fähigkeit zur besserer Denkleistung. Unsere leistungsfähigsten Organe- wie das Gehirn und auch unser Herz- bestehen zu drei Vierteln aus Wasser. Unsere Lunge enthält sogar noch mehr: 80%. Und sogar in unseren Knochen befinden sich immer noch 30% Wasser

Als ich mit der ketogenen Ernährung begann, rückte vor allem das Wasserthema in den Fokus der Aufmerksamkeit. Mit einer enormen Kohlenhydrate- Reduktion in der Ernährung, verändert sich auch die Wasserbalance im Körper. Mit ihr verändert sich die Balance der Elektrolyte. Also begann ich mich wieder mehr mit der Thematik Wasser zu beschäftigen. Ich wollte daraus die für mich -und so auch für meine Kundinnen- brauchbaren und logischen Regeln zu finden.

 

Alle unsere Körperfunktionen sind nur durch Wasser möglich

 Wir verlieren über den Tag durch Atmung, Darmbewegung und Urinieren bis zu 3 l Wasser. Wenn wir Sport treiben und viel schwitzen, wird es entsprechend mehr.

Wasser trinken sorgt dafür, dass unsere Darmschleimhaut gut hydriert ist und der Darminhalt besser bewegt wird. Dabei profitieren wir von einer besseren Konsistenz des Darminhalts. In der Folge kommt es zu einer besseren Entgiftung, weil gebundene Stoffe mit regelmäßigerem Stuhl und Urin ausgeschieden werden können. Genügend Wasser trinken unterstützt unserem Körper und damit die Versorgung unserer Zellen durch flüssigeres Blut und Lymphflüssigkeit. Das Trinken von Wasser trägt dazu bei zu verhindern, dass diese verdicken. Verdicktes Blut führt zu Bluthochdruck und erzeugt dadurch allgemeinem Versorgungsmangel aller Zellen.

 Wasser trinken hilft bei unserem Sättigungs- Gefühl, denn oftmals hat unser Körper Durst und wir interpretieren ihn als Hunger. Es stimuliert auch die Vermehrung roter Blutkörperchen. Das führt dazu, dass wir uns -gerade am Morgen- nach dem Wassertrinken energetisierter und frischer fühlen. Mehr Blutzellen werden gebildet, welche mehr Sauerstoff transportieren können.

 

Wasser trinken hilft zu besserer Stoffwechselrate und klarem Hautbild

Wasser trinken kann sogar unseren Stoff unsere Stoffwechselrate erhöhen, was dazu führt, dass wir mehr Energie generieren können. Durch eine effektivere und schnellere Verdauung wird unser Fettstoffwechsel angeregt. So haben wie es leichter, Fett zu verbrennen und Gewicht zu reduzieren. Besonders die Temperatur des Wassers ist im Bezug auf die Verdauung und den Stoffwechsel bedeutet. 

Unsere Haut ist mit ihrer Größe eine gute Möglichkeit für eine erweiterte Entgiftung. Deshalb gibt es bei Akne und Pickeln ein schnell sichtbares Zeichen für stockender Ausscheidung, für schlechte Darm- Aktion, möglicherweise Verstopfung und für eine mögliche Überlastung der Leber.

Dehydrierung

Dies äußert sich dann über Durst oder Müdigkeit oder auch einem trockenen Mund. Man kann aber auch Kopfweh kriegen oder eine immer trockenere Haut. Wenn wir nur noch sehr selten auf Toilette gehen können, das heißt urinieren und der Urin ziemlich dunkel ist und zu riechen beginnt, auch das sind Zeichen von Dehydrierung.

Fühlt der Körper sich dehydriert, sendet der Hypothalamus ein Hormon welches dafür sorgt, das die Nieren mehr Wasser zurückhalten und in den Blutstrom zurückgeben. Das sorgt für einen schärferen, konzentrierten Urin. Übrigens: Ist der Urin saurer als 5 ph, kann dies zu einer ernsthaften Schädigung des Nierengewebes führen. Der Urin wirkt wie eine Säure auf das Gewebe. Kurzfristig kann unser Körper damit umgehen und die Nieren schützen sich- wie die Magenschleimhaut auch- mit Bicarbonaten. Dieses Salz können sich die Nieren vom Magen anfordern.

Die häufigste Ursache für Kopf Nebel am Morgen liegt darin, dass wir nicht genug Wasser getrunken haben. Wie leicht ist das zu beheben? Ein dehydriertes Gehirn hat es doppelt schwer, die gleiche Menge an Denkleistung zu vollbringen, wie ein gut hydriertes Gehirn. Die meisten Menschen bekommen Kopfschmerzen, Verstopfung, Gelenkschmerzen oder Hautprobleme durch länger anhaltende Dehydrierung.

Übrigens….

Wusstest du, warum die Augen der älteren Menschen immer kleiner werden und nach innen rücken?

Neben dem Abbau von Kollagen liegt es auch an der fortgeschrittenen Dehydrierung der Augäpfel.

Warum kein kaltes Wasser, sondern wohl temperiert, besser warm?

Kaltes Wasser trinken hat wenig positive Effekte besonders in der kalten Jahreszeit. Kaltes Wasser trinken schwächt das Immunsystem, weil es dafür sorgt, dass im Körper mehr Schleim gebildet werden kann oder der Schleim dickflüssiger wird. Studien haben gezeigt, dass kaltes Wasser trinken dafür sorgt, dass die kleinen, schmalen Blutgefäße sich zusammenziehen. Dadurch kommt es zu einer schlechteren Verdauung. Es können weniger Nährstoff Partikel zur gleichen Zeit durch den Blutstrom wandern und das wiederum sorgt für eine schlechtere Effektivität der Verdauung. Fette werden solide, das Verdauungsfeuer wird gelöscht. 

Trinkst du warmes Wasser, werden die Organe und Drüsen besser durchblutet, weil die Gefässe sich etwas weiten und die Blutqualität sich verbessert (mehr rote Blutkörperchen). Das versorgt die Organe und Drüsen besser mit Nährstoffen und sorgt so dafür, dass wir mehr Hormone zur Verfügung haben. Hormone steuern alles im Körper- auch unseren Stoffwechsel. 

Kaltes Wasser sorgt auch dafür, dass man weniger Durst verspürt und man weniger Lust hat, dieses Wasser besonders in der kalten Jahreszeit zu trinken. Dadurch wird es noch schneller möglich zu dehydrieren. Wenn du dir angewöhnst, warmes Wasser zu trinken, wirst du merken, dass dein Durstgefühl sich neu einstellt- neu justiert.

Kaltes Wasser zum Essen im Magen macht die Fette in der Nahrung schwerer aufspaltbar, was dazu führt, dass alles schwerer und viel länger verdaut werden muss.

Warmes Wasser trinken dagegen hilft dabei, die Spannung im Darm zu reduzieren, weil es die Darmwand und auch Muskeln des Bauches entspannt. Auch die Gelenke werden durch Wasser geschmeidig gehalten und die Gelenkflüssigkeit bleibt länger erhalten.

Warmes Wasser und gute Hydrierung haben den besten Anti Aging Effekt! Besonders warmes Wasser trinken verbessert die Hautfunktionen die Haut wird schneller hydriert und auch die Hormonproduktion wird angeregt, weil alles im Körper besser fließt und entspannt ist.

Fühlst du dich nach dem Sport oder früh am Morgen steif und sauer, dann ist es eine gute Idee sich mit reichlich warmem Wasser zu rehydrieren. So kannst du ie Entspannung und Entsäuerung fördern.

Kann man zu viel Wasser trinken?

Es gibt aber auch eine Über- Hydrierung. Dies kann vorkommen, wenn man in einer relativ kurzen Zeit mehrere zig Liter Wasser trinkt. Diese Überversorgung kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Überhydrierung ist jedoch sehr selten und kommt fast nur bei Hochleistungs- Sportlern hin und wieder vor. Für sie ist es durch das starke Schwitzen manchmal schwierig ist, den Wasser- Elektrolyte Haushalt in Balance zu bringen.

Wie viel Wasser ist denn nun ratsam, am Tag zu trinken?

Früher galt die allgemeine Regel von 8 Glas Wasser am Tag als genau das richtige Maß. Doch dabei vergaß man, das 8 Glas Wasser für eine kleine zierliche Frau nicht das Gleiche bedeuten wie für einen großen kräftigen Mann.

 Eine bessere Herangehensweise besteht darin, das Körpergewicht und auch die klimatischen Bedingungen zu beachten. Frauen sollten zwischen 2-2,7 Litern Wasser am Tag trinken (bist du in der Keto, darf es auch – in Verbindung mit Elektrolyten- etwas mehr sein, weil weniger Wasser im Körper gebunden bleibt), Männer zwischen 2,5 bis 3,7l.  Das sind die Basiswerte und von dort aus kann man sich nach oben oder unten bewegen je nachdem, wie alt, wie aktiv oder inaktiv man ist, oder ob man sich klimatisch in einem er warmen oder kaltem Umfeld befindet.

Ein guter halber Liter bis Liter Wasser gleich am Morgen kann die Denkleistung verbessern,

die Darmtätigkeit anregen,

den Blutfluss intensivieren,

den Blutdruck senken

und dem Körper dabei helfen, die eigene Körpertemperatur leichter zu regulieren. Wasser stärkt unser Immunsystem, indem es durch einen besseren Fluss des Blutes und der Lymphe dafür sorgt, dass es leichteres Spiel gegen Erreger und Bakterien hat.

Die Anregung der Produktion roter Blutkörperchen durch gute Hydrierung sorgt für mehr Energie, weil dadurch mehr Sauerstoffträger im Blut vorhanden sind. Warmes Wasser und tiefe Atemzüge am Morgen und mehrmals am Tag sind deshalb echte „Game Changer“ und werden von mir auch in meinen Programmen und Anleitungen immer „wärmstens“ empfohlen.

Wasser kann die Esslust stillen

Wenn du Hunger oder Appetit verspürst, dann trinke zuerst ein Glas Wasser und schau ob es ob dieses Gefühl vergeht. Wasser trinken vor dem Essen hilft dabei, sich nicht zu viel einzuverleiben.

Wasser befindet sich auch in unserem Essen. Wir können dies gut bei den Messungen mit der Benutzung einer guten Food Tracking App erkennen.

Wusstest du,

dass es keine gute Idee ist, den ganzen Tag anstelle von Wasser Tee zu trinken?

Tee hat homöopathische Wirkungen, denn die gebrühten Kräuter geben ihre Phyto- Stoffe wie Polyphenole, Saponine, Gerbstoffe, Terpene, ätherische Öle usw. in das Getränk ab, was unseren Körper dazu veranlasst, stärker zu entgiften, schneller und mehr auszuscheiden. Es ist ein wenig wie mit dem Salz: wir müssen auch entsprechend reines Wasser trinken, um die Balance und die Hydrierung zu wahren.

Studien haben gezeigt, dass eine gute Hydrierung wesentlich dazu beiträgt, wie wir uns fühlen, wie wir denken und wie sich unser Gesundheitszustand entwickelt.

Das strategisch richtige Trinken

Meine Trinkroutine hat sich beim Wechsel in die Keto geändert. Im Laufe der Zeit -und wegen der allgemein höheren Achtsamkeit im Umgang mit meinem Körper- überlasse ich das Wassertrinken nicht mehr einfach dem Durstgefühl. Das Durstgefühl lässt mit dem steigenden Alter nach und kann unmerklich zuerst- dazu führen, dass man chronisch dehydriert.

Ich trinke also morgens nach dem Aufstehen ½ L warmes Wasser und nach der Morgentoilette noch einmal.

Erst danach trinke ich – zeitversetzt- meinen ersten Kaffee. Da Kaffee ebenfalls für Dehydrierung sorgt, beachte ich dies, indem ich in der Zeit zwischen Kaffee und erster Mahlzeit weiteres Wasser trinke.

Eine Viertelstunde vor dem Essen trinke ich ein Glas warmes Wasser mit etwas Apfelessig, um den Darm zu beleben. Dann stoppt das Trinken bis mindestens 1 Stunde nach dem Essen. Zwischen der ersten und zweiten Mahlzeit trinke ich Wasser und vor dem Sport. Eine Stunde nach meiner letzten Mahlzeit des Tages trinke ich noch einmal 1-2 Gläser Wasser über die Zeit bis 21Uhr. Danach nicht mehr, um nachts nicht durch den Drang zur Toilette zu erwachen. Allerdings, wenn mein Urin am Abend noch ziemlich Farbe hat, trinke ich mehr. So halte ich mich gut hydriert.

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Hinweis:

Die Informationen auf dieser Webseite und in den Artikeln werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich als Informationsquelle für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt oder Heilpraktiker.

 

 

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