Warum eine kohlenhydratreiche Ernährung sich negativ auf die Mitochondrien auswirken kann

Wer sich fast ausschließlich von Kohlenhydraten ernährt, altert schneller als normal.

Dabei unterscheiden wir die Kohlenhydrate unserer Nahrung in einfache und komplexe Kohlenhydrate….

Die einfachen Kohlenhydrate sind solche, die im Körper sehr schnell verstoffwechselt werden, das heißt, die sofort den Mitochondrien als Treibstoff“ zur Verfügung stehen aber auch unsere Bauchspeicheldrüse zu einem hohen Ausstoß von Insulin zwingen (hohe glykämische Last).

Zu ihnen gehören alle Formen von Fastfood und Fertigkost, alles Zuckerhaltige, Weizenmehlprodukte, Softdrinks – aber auch Fruchtsäfte, Trockenfrüchte und Obst mit hohem Zuckeranteil. Oft sind es die billigsten Supermarktartikel aus der Nahrungsmittelabteilung, weil mit Zucker die billigsten Rohstoffe „genießbar“ gemacht werden und dabei auch gewisse „ Süchte“ kreiert werden, die immer wieder danach greifen lassen.

Insulin wirkt als „Türöffner“ in die Körperzellen, damit die Glukose überhaupt aus dem Blut durch die Zellmembran den Mitochondrien in den Zellen zur Verfügung gestellt werden kann.

Jetzt können wir über die Auswahl der Art und Menge der Kohlenhydrate in unserer Nahrung, die Abgabe des Insulins ins Blut in gewisser Weise steuern. Wird Insulin sanft und in geringerer Menge gefordert, kommt dies der Leistungsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse zu Gute und die Menge an Glucose im Blut hat geringere Kurvenausschläge- ist also auf einem relativ gleichbleibend geringen Niveau. Dies ist ein erstrebenswerter Zustand. Warum?

Schnelle Kohlenhydrate „verheizen“ auf Dauer unsere Mitochondrien

Die Grundstoffe von Glukose (den Kohlenhydraten) sind C6 (Kohlenstoff) H12 (Wasserstoff) und O6 (Sauerstoff). Davon ist für unseren Körper allein der Wasserstoff von Bedeutung! Hast du das gewusst?

Während der Herstellung von ATP als Energie für unsere Zellen (Herz, Leber, Muskeln …),  entstehen auch aggressive, sehr reaktive Teilchen – freie Radikale , denn die Herstellung von ATP ist ein mehrstufiger Oxidationsprozess.

Eine gewisse Menge dieser Radikale sind für unseren Körper sinnvoll: für die „Abwehr“ oder für bestimmte biochemische Prozesse, jedoch ein vermehrtes Auftreten schadet – besonders den Membranen der DNS unserer Mitochondrien.

Diese sind- im Gegensatz zur Membran unserer Zellkerne – nicht geschützt und werden leicht beschädigt.

In ihrer DNS beschädigte Mitochondrien werden allmählig inaktiv, denn die Beschädigungen können von unseren Mitochondrien nicht mehr selbst repariert werden. Im Laufe des Alters gibt es deshalb immer mehr inaktive und beschädigte Mitochondrien und das gesamte Energieniveau unseres Körpers sinkt. Davon besonders betroffen sind Nervenzellen, Herzmuskelzellen, Leberzellen.…

Obwohl diese beschädigten Mitos regelmäßig recycelt werden, ist eine aerobe – normaler Weise gesunde Körperzelle-  die zu viele Mitochondrien verliert wegen des größeren Energielags nicht mehr in der Lage, sich zu regenerieren und stirbt.

So schwindet allmählich unsere Lebenskraft. Das äußert sich darin, dass wir an Muskelkraft, Sehschärfe, nervlicher Belastungsfähigkeit verlieren und auch die Elastizität der Gewebe lässt nach… wir altern.

Ein weiteres Phänomen ist beobachtet worden, nämlich dass beschädigte, alte Mitochondrien sich schneller vermehren als die gesunden mit normaler Funktion, obwohl sie weniger effektiv arbeiten und mehr oxidativen Stress verursachen.

Alte Körperzellen mit schadhaften Mitochondrien können kaum noch Fette verwerten

Alte und schlecht versorgte Körperzellen können kaum noch Fette, sondern nur noch Kohlenhydrate verbrennen, was die Belastung durch freie Radikale weiter erhöht. Jedoch übersteigt eine gewisse Menge an Kohlenhydraten unsere Verwertungsfähigkeit und es entstehen Lagerstätten – Fettdepots. Diese Fettdepots können mit zunehmendem Alter jedoch immer schwerer wieder abgebaut werden- wegen der verschwindenden Fähigkeit, Fette zu verbrennen.

Dies hat Dr. Arkadi Prokop, Arzt für integrative Medizin und wissenschaftlicher Mitarbeiter der russischen Raumforschung und Tauchmedizin in seinen Studien festgestellt.

Um diese Prozesse der Mitochondrien Schädigung zu verlangsamen, hat die auf gesunde Fette fokussierte, ketogene Ernährung ihren größten Nutzen.

Leider ist die richtige ketogene Ernährung eine sehr strenge Ernährungsform, welche von den meisten Menschen auf längere Sicht nicht durchführbar ist , da sie mit großen Einschränkungen in der Lebensmittelauswahl, der Zubereitung und Kombination der Lebensmittel, dem gewissenhaften Tracken der zugeführten KH und einigem mehr verbunden ist. Viele Personen, die diese Ernährung getestet haben, ernähren sich dabei zu reichlich von Proteinen anstelle von Fetten, was ebenfalls eher eine Belastung als einen Nutzen bringt, da die Ketose dadurch gestört wird.

Fasten als leichter durchführbare Alternative

Eine weitere, leichter umsetzbare Alternative zur strengen ketogenen Ernährung ist die gesunde, vollwertige Ernährung verbunden mit intermittierendem Fasten.

Bei dieser Form von Ernährung geben wir unseren Körperzellen mit ihren Mitochondrien die Möglichkeit, wegen des zeitweiligen „Stresses“ der längeren Pausen von Nahrungsnachschub, sich zu regenerieren bzw. Zelltod (Apoptose) zu begehen. Auch längere, regelmäßige Fastenphasen sind dazu sehr gut geeignet. In der Zeit der Nahrungsaufnahme muss allerdings auf eine vitalstoffreiche, basenüberschüssige Frischkost mit hohem Ballaststoffanteil geachtet werden, um ein relativ gleichmäßig, niedriges Glucose Niveau zu erhalten und gleichzeitig unseren Zellen alle notwenigen Baustoffe zur Verfügung zu stellen, neue Zellen zu generieren. Dieses niedrigere Niveau an Glukosezufuhr kann durch eine selektive Zuführung von Kohlenhydraten und täglichen, sportlichen Aktivitäten in einem gesunden Maß gehalten werden.

Das Allerwichtigste dabei ist, auf eine ausreichend hohe und qualitativ beste Wasserversorgung zu achten, damit das energetische Niveau- die Elektrizität und der Austausch zwischen dem Bindegewebe und den Zellmembranen stattfinden kann und ein Stoffe Austausch erst wieder ermöglicht (besonders bei Insulinresistenz, Stoffwechselsyndrom, Übersäuerung und gelartigem Bindegewebe).

Fazit:

Eine Ernährung mit hohem Kohlenhydrat-Anteil ist umso nachteiliger, je älter und gesundheitlich beeinträchtigter eine Person ist.

An der Ernährung vermeintlich zu sparen und sich hauptsächlich von billigen Produkten zu ernähren ist auf ganzer Linie ein äußerst nachteiliger und am schließlich teurer Weg, an dessen Ende, Siechtum, Krankheit und frühzeitiger Tod stehen.

Ganzheitlich betrachtet sollte individuell angeschaut werden, in welchem Verhältnis die Kohlenhydrataufnahme zur Verwertung durch Grundumsatz und Bewegungsanteil pro Tag steht. Durch eine gezielte Umstellung der Ernährung auf vitalstoffreich aber mit geringer Nährstoffdichte, auf ballastsoff- und wasserreich aber mit einer geringeren Anzahl der täglichen Mahlzeiten, auf ausgewogen und Base überschüssig mit regelmäßigen, längeren  Pausen der Nahrungsaufnahme, ist eine Verbesserung des Mitochondrien Status und eine verbesserte Regeneration unserer Körperzellen möglich und auch im fortgeschrittenem Alter noch wahrscheinlich.

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Vorschriftsmäßig weise ich darauf hin, dass viele Methoden der Naturheilkunde, der Energieheilkunde und der biologischen Medizin im streng naturwissenschaftlichen Sinne nicht bewiesen sind und deshalb von der klassischen, konventionellen Schulmedizin nicht anerkannt werden.

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Ich begleite und inspiriere Menschen, ihr Fundament, ihre erdene Basis zu heilen. Dabei gebe ihnen das Rüstzeug, ihre krankmachenden Ernährungsmuster zu erkennen, zu durchbrechen und Meister eines erfolgreichen, gesundheitlichen Selbstmanagements zu werden.🌿

2018-04-10T14:05:19+00:00

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