Wer viel Rohkost isst oder sehr eng mit Haustieren zusammenlebt – wie ich auch-, muss sich wohl oder übel ebenso mit dem Thema Parasiten befassen und bestimmte Strategien entwickeln.

Auch, wenn dieses Thema nicht gern angesprochen wird, Parasiten sind real und kommen in fast jedem von uns vor. Besonders, seitdem sich die Welt sich so wunderbar mischen kann und Tiere, Pflanzen und Menschen von überall herkommen und nach überall gehen können.


Die Einteilung der Parasiten

Endoparasiten halten sich vorwiegend im Blut und auch im Darm auf. Somit können diese Art Parasiten uns von innen schaden.

Ektoparasiten: Diese Art Parasiten findet man außerhalb des Körpers. Hier werden die Haut oder auch die Haare befallen.

Diese Parasiten kommen in den vielseitigsten Varianten vor. Es gibt verschiedene Parasiten-Arten wie beispielsweise.:

Einzeller ( Amöben, Spirochäten, Trichomonaden …)

Würmer ( Haken- Maden-, Band- und Spulwürmer…..)

Egel ( Leberegel)

Gliederfüßler (Flöhe, Läuse, Zecken, Wanzen, Mücken….)

Hier ein Link zu einem Bilderkatalog verschiedener menschlicher Parasiten:
https://www.welt.de/gesundheit/gallery8902730/Auf-Menschen-spezialisierte-Parasiten.html

Stationäre Parasiten schaffen es, ein Leben im Wirt zu leben. Das liegt daran, dass das Immunsystem des Wirts den Parasit nicht als Fremdkörper ansieht. Somit umgehen sie geschickt den Abwehrmechanismen des Immunsystems des Wirtes.

Temporäre Parasiten ernähren sich lediglich eine zeitlang von ihrem Wirt und ziehen im Anschluss weiter. Hierzu gehören Läuse, Mücken oder Flöhe

Je vielfältiger die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung, umso besser muss die Abwehr sein

Die Bekämpfung der Parasiten ist oftmals sehr hartnäckig, da sie sich rasch vermehren und notfalls auch einige Zeit ohne Wirt überleben können. Doch wie übertragen sie sich?

Die häufigste Form ist die Übertragung durch die Eier. Diese gelangen auf Lebensmittel und ins Trinkwasser, wodurch sie früher oder später mit dem menschlichen oder auch tierischen Organismus in Verbindung kommen. Aber auch infizierte Mücken, Zecken und Co. können Parasiten übertragen, welche sie im Vorfeld vom Blut anderer Organismen ernährt haben.

Auch beim Sex ist eine Übertragung leicht möglich.

Wenn du einige wichtige Regeln beachtest, kannst du dich weitgehend schützen. Es gibt viele verschiedene Arten und sie können sich in verschiedene Regionen des Körpers festsetzen, so dass sie bei einer Stuhlprobe nicht entdeckt werden. Man möchte sich dies nicht ausmalen, dennoch ist es ratsam, sich zu informieren, wie man in sein eigenes Gesundheitsmanagement diverse Vorsorge Maßnahmen integriert.

Parasiten führen zu massiven Nährstoffmängeln, sie können unsere Gefäße verstopfen, Entzündungen verursachen, sie schwächen unser Immunsystem, belasten uns mit Stoffwechselgiften, schädigen unsere Organe und können im schlimmsten Fall zum Tode führen.

Ohne Hysterie, jedoch mit vernünftiger Vorsicht…

ist der Genuss von Rohkost zu betrachten. Man weiß nie, welches Tier sich auf dem Sammelgut deiner Tee- und Wildkräuter, deines Gartengemüses oder Obstes „verewigt“ hat. Auch Obst und Gemüse aus dem konventionellen Anbau ist nicht frei von Verunreinigungen. Rohes Fleisch jeder Art, roher Fisch (Sushi) oder rohe Eier oder Milchprodukte sind ebenfalls vielfach gefährdet.

Schutz in der Wohnung

Waschen ist unbedingt Pflicht

Auch wenn ich es nicht unbedingt betonen sollte, weil jeder es eigentlich weiß aber das Händewaschen nach jedem Toilettengang und auch, bevor man Nahrung anfasst, ist unverrückbare Pflicht.

Lieber feucht aufnehmen (wischen) , anstelle von saugen oder fegen.

Für einzelne Teppiche oder Holzböden, wo man nicht feucht wischen kann: Staubsauer: es gibt einen leistungsstarken Sauger, der besonders für Tierhaushalte geeignet ist, da er Tierhaare und ultrafeine Staubpartikel sauber ausfiltert und nicht wieder in die Luft zurückschießt (Affiliate Link: https://amzn.to/2WCp95I)

Wer die Wahl hat: lieber glatte Bodenbeläge wählen anstelle von Teppichen (Teppiche und Spannteppiche sind unhygienisch und schlecht sauber zu halten.)

Unterwäsche, Hand- und Badetücher sowie Bettwäsche sollten Kochwäsche sein. Wichtig hier: Haustiere gehören nicht ins Schlafzimmer, denn sie können trotz regelmäßiger Wurmkuren und Trockenfutter- Fütterung dennoch Parasiten in sich tragen. Sie nehmen diese über ihr Fell oder durch Schnuppern und Lecken an bestimmten Markierungen und Ausscheidungen anderer möglicher (Wirts)Tiere draußen auf.

Wenn dann Gesicht oder die Hände vom geliebten Vierbeiner abgeleckt werden…ist die Gefahr einer Übertragung sehr real. Katzen lecken sich ihr Fell. In der Hakenzunge können Parasiteneier stecken- welche sie vorher von der Reinigung ihres Afters aufgenommen haben können- die sie gleichmäßig auf den Haaren verteilen. Wenn sie dann irgendwo entlangstreifen oder schmeicheln und wir sie streicheln, verteilen sich die Eier… auf unsere Hände und auch auf der Kleidung. Deshalb nicht damit ins Bett.

Aus dem gleichen Grund sollten Kissenhüllen, Decken und Überwürfe ebenfalls regelmäßig heiß gewaschen werden und man sich nie mit der normalen Tageskleidung ins Bett legen, wenn man sich im Wohnraum Couch, Teppich und Sitze mit dem Hund oder der Katze teilt. 

Unsere vierbeinigen Lieblinge können uns ebenfalls mit Parasiten anstecken

Das sind nur allgemeine Hygieneregeln gegen Parasiten und wer schon einmal selbst an Fadenwürmern oder Spulwürmern gelitten hat weiß, wie schwer es ist, sich ihrer tatsächlich endgültig zu entledigen.

Die Wiederansteckungs-Gefahr ist sehr groß, wenn man nicht stark auf Wäschewechsel, heiß waschen und allgemeine Hygiene achtet.

Wer Schulkinder hat , der kennt die Übertragungsrate der vergleichsweise harmlosen Kopfläuse jedes Jahr. Bei anderen Parasiten ist dies noch um Einiges hartnäckiger und schwerer.

Wie du dein Essen schützen kannst

Achte auf Sauberkeit – besonders der Schneidbretter, auf denen du deine Lebensmittel schneidest. Man kann sie gut nach dem Abwaschen mit 3% iger Wasserstoffperoxidlösung desinfizieren, ebenso eventuelles Holzkochbesteck.

Obst, Gemüse, Salate und Kräuter unter fließendem Wasser waschen. Willst du einen Schritt weiter gehen, weiche es mindestens für 20min in eine Schüssel mit Wasser und 1-2 Esslöffeln Backpulver ein.

Eine Essigwasser Spülung mag auch hilfreich sein, wie sehr, das weiß keiner wirklich genau.

Eine sichere Methode gegen Parasiten und deren Eier ist das Kochen oder anderwärtige Erhitzen der Nahrung.

Auch das Fermentieren ist eine sichere Möglichkeit, das sauer Einlegen oder in Salzlake konservieren.

Es gibt viele antiparasitäre Gewürze und Kräuter

Starkes Heil- und Küchenkraut mit antiparasitärer Wirkung

Wenn du sie noch nicht verwendest, vielleicht kann ich dich dazu ermuntern, denn viele von ihnen gehören in eine abwechslungsreiche, gesunde Mahlzeiten Zubereitung, in unser Gewürzsortiment.

wertvolle Gewürze mit anti-parasitärer Wirkung

Knoblauch frisch, Zimt, Nelken, Kardamom, Beifuß, Rosmarin, Oregano, Kurkuma, Ingwer, Cayennepfeffer und schwarzer Pfeffer gehören zu den traditionellen Zutaten, um die Gefahr eines Befalls durch Parasiten zu reduzieren.

( Siehe auch den Artikel:
https://gesundwege.com/diese-zwanzig-gewuerze-sind-mein-natuerlicher-arzneischrank-teil-2/ )

Ich schütze mich in Abständen mit meinem Zitrone/Knoblauch/Ingwer/Kurkuma Drink oder diesem Smoothie:


Anti Parasiten Smoothie:

2 frische Knoblauchzehen, groß

2 Kardamomkapseln (zermahlen- wie die Nelken)

½ Tl. Ceylon Zimt

1 Stück frische Ingwer

2 Handvoll Wildkräuter

½ Zitrone mit Schale

10 Nelken (in der Kaffeemühle zermahlen)

1 Tl. Papayasamen

¼ Tl Cayennepfeffer, scharf

10 Brombeeren oder ½ Tasse Himbeeren

Alles mit 200ml Wasser auffüllen und mixen!

Sehr gut einspeicheln und kauen.

Dieser Smoothie ist wie reine Medizin und schmeckt schlimm! Dennoch auf zwei Portionen aufgeteilt – eine am Morgen als Erstes und eine am Abend als Letztes konsumiert, ist er eine hilfreiche Strategie, eventuellen Parasiten im Körper „Beine“ zu machen.

Dann vier Tage Pause machen und gut hydrieren, viel Wasser trinken und dann wiederholen. Am besten für 40 Tage ( acht Smoothies insgesamt) .

Es gibt wunderbare Teesorten, die die Entgiftung der Leber unterstützen, die Blut reinigend wirken und das Immunsystem stärken. Hierzu zählt Beifuß. Sei es der allgemeine Beifuß, der einjährige Beifuß oder der kanarische Beifuss. Alle diese Sorten sind antiparasitär und gleichzeitig leberstärkend.

Daneben gibt es Mariendistel, Echenacea, Löwenzahnwurzel oder Klettwurzeltee bzw. Tinktur.

( siehe auch diesen Artikel:
https://gesundwege.com/die-leber-und-ihre-pflanzliche-heilerin/ )


Besonders gut gegen Parasiten wirken auch:

Schwarzwalnuss

 Olivenblattextrakt

Grapefruitkern Extrakt

Oregano Öl, (siehe auch den Artikel:
https://gesundwege.com/oregano-oel-gilt-als-ein-natuerliches-antibiotikum/

Rauke

Kokosöl in größeren Mengen ( siehe auch den Artikel:
https://gesundwege.com/warum-ich-ein-kokosoel-junkie-bin/

Artemisia annua ( siehe auch den Artikel:
https://gesundwege.com/der-einjaehriger-beifuss-ist-ein-starker-partner-zur-selbsthilfe/

der einjährige Beifuß Artemisia annua

oder

Papayablätter wirksam gegen Parasiten als Tee oder frischen Pressaft

Papaya Blatt Tee


Wie du den Papayablatt Tee zubereiten kannst:

Drei Esslöffel zerkleinerte, frische oder getrocknete Blätter mit einem Liter kochenden Wasser übergießen und eine halbe Stunde zugedeckt ziehen  lassen. Über den Tag verteilt trinken.

Wirkungsvoll ist eine Kombination aus grünem Fruchtfleisch der Papaya, den Papaya Kernen und dem Papaya Blatt Tee.

Zusammen mit Kaffeeeinläufen und natürlichen „Abführmitteln“ wie Sauerkrautsaft und Magnesium Sulfat verwende ich ihn als mein „Schutzschild“ gegen Infektionen verschiedener Parasiten.  

Einfache Maßnahmen, sich vor Parasiten zu schützen, könnten geriebene Möhren und rote Beete Salate bilden oder das häufige Kürbiskerne knabbern.

Kürbiskerne enthalten eine Substanz namens Piperazin, die zur Lähmung der Parasiten beiträgt, so dass sie noch lebend über den Darm ausgeschieden werden könnten.

Schlussendlich ist Kieselgur in Lebensmittelqualität ebenfalls eine Möglichkeit, sich unliebsamer Mitbewohner zu entledigen.

Es hat die Konsistenz wie Mehl und man kann es wie Heilerde einnehmen.


Mein Tipp:

Vorbeugen ist auch hier besser als heilen. Lerne, diese Lebensmittel und Kräuter in deine Ernährung einzufügen. Mache es wie die Völker in den warmen Regionen: würze deine Speisen großzügig mit Knoblauch, scharfem Chili oder den anderen Gewürzen. Trinke immer wieder unmäßig Beifuß- oder anderen Wurmtee. Hier auf den Kanaren ist der Wormwood Tee (Kanarischer Beifuß) besonders leicht zu sammeln und überall zu finden.

Wormwood oder der kanarische Beifuß ist auf den Kanaren überall einfach zu finden


Führe hin und wieder eine Kürbiskern-Reinigungskur durch:

Mahle dir 1 Tasse Kürbiskerne in einem leistungsstarken Mixer zu Pulver und mische es mit 2 Tassen Wasser. Trinke es schluckweise auf nüchternen Magen. Nach etwa zwei Stunden trinke ein großes Glas mit zwei Teelöffeln Glaubersalz oder etwas anderem Abführenden, was bei dir wirkt (Sauerkrautsaft, Magnesium Sulphate Mg SO4 – Bitter- bzw. Epsomsalz). Sauerkrautsaft oder starker, schwarzer kaffee wirken direkter.

Epsomsalz braucht ca. 1-3h für die abführende Wirkung. Dafür löst du 3 Teelöffel des Salzes in einem viertel Liter Wasser auf und trinkst das Ganze schnell hinter (schmeckt gruuussiigg)….

So kannst du die betäubten Würmer ausscheiden.

Du kannst, wenn du sicherer gehen willst, mit einer Darmspülung nachhelfen.

Eine wirksame Darmspülung, die ich von Tamara Lebedewa übernommen habe, ist eine warme Milch mit frischem Knoblauch-Presssaft – Darmspülung.

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Hinweis:

Die Informationen auf dieser Webseite und in den Artikeln werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich als Informationsquelle für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt oder Heilpraktiker.

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