(M)ein gesunder Weg aus dem Lipödem

Leseprobe

Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Erfahrungsbericht und Ratgeber. Es zeigt einen praktischen Weg, wie man die erforderlichen Voraussetzungen schaffen kann, um eine (Selbst-) Heilung von Krankheiten des Stoffwechsels zu begünstigen und um das Lipödem zu stoppen.

Es richtet sich in erster Linie an all jene Frauen, die sich nicht mit der Diagnose „Lipödem, da kann man nichts machen“ abfinden wollen. Es ist aber auch ein ebenso wertvoller Ratgeber für all jene, die mit Hilfe dieses Buches ihre eigene Gesundheit grundlegend verbessern möchten.

Die Autorin spannt den Bogen über fundierte Informationen zu körperlichen Prozessen, Hormon- Wechselwirkungen, über das Funktionieren von Stoffwechsel und Verdauung bis hin zu ihren Erfahrungen und Empfehlungen für ein wirksames gesundheitliches Selbstmanagement. Auf diese Weise gelingt es, einen Zugang zu allen Fettspeichern zu ermöglichen, um diese schrittweise abzubauen.

Lipödem ist zwar kein normales Speicherfett, dennoch ist es auch im Rahmen reduzierbar und beweglich. Das Buch zeigt schlüssig Zusammenhänge auf, die helfen, die Abläufe in unserem Körper wirklich zu verstehen und motiviert gleichzeitig, die eigenen begrenzenden Glaubenssätze in Frage zu stellen, Hoffnung zu schöpfen und schlussendlich gezielter ins Tun zu kommen.

Vorwort

Warum ich diesen Ratgeber schreibe, ist, weil ich dir Mut machen möchte. Mut dazu, nichts ungeprüft zu akzeptieren, was der allgemeinen Meinung entspricht. Es gibt immer noch eine Realität hinter den offiziellen Meinungen, immer noch Ausnahmen, welche die Regel (nicht) bestätigen.

Eine solche Ausnahme ist meine Geschichte. Mit diesem Ratgeber möchte ich, dass deine Vorstellung davon, was Lipödem für dich – als möglicherweise Betroffene – bedeutet, einfach neu betrachtet wird. Meine Message an dich: Du kannst das Lipödem positiv beeinflussen und den Verlauf stoppen! Es ist kein unabwendbares Schicksal!

Die Diagnose Lipödem scheint für immer mehr – besonders junge – Frauen das Ende ihrer Unbeschwertheit, das Ende ihrer Schönheit und Anmut zu sein und scheint ein Schicksal zu besiegeln, welches unabwendbar für den Rest ihres Lebens ihr Dasein bestimmt: in Stützstrumpfhosen und Scham, in Frustration und Trauer über den Verlust ihrer femininen Reize, ihrer Attraktivität und ihres fröhlichen Naturells.

Ich kenne die Hilflosigkeit, mit der man registriert, dass scheinbar kein Weg daran vorbeiführt, dass die Arme, Beine und das Gesäß mit den Jahren immer dicker, schwerer und wulstiger werden. Scheinbar vollkommen resistent gegen jegliche Formen von Diäten, Behandlungen oder auch sportliche Betätigung – und doch … nur scheinbar.

Lass dich nicht entmutigen. Dieser Ratgeber soll ab heute dein kleiner, unentbehrlicher Begleiter sein. Er wird dir erklären, warum Lipödem so hartnäckig und unaufhaltbar erscheint und wie es trotzdem manipulierbar ist und wie du dabei deine Gesundheit und deinen Stoffwechsel auf eine ganz neue Ebene heben kannst.

Alles, was du dafür brauchst, ist eine große Portion Motivation, die über das Verstehen der Vorgänge kommt, ein klares Ziel vor Augen und den Fahrplan, der dir einiges abverlangen, aber der dir schon nach relativ kurzer Zeit die ersten Erfolge zeigen wird.

Das Einzige, was dich wirklich daran scheitern lassen kann, ist, wenn du nicht ins Tun kommst.

Lese ich ein Buch über das Reiten, dann kann ich im Geiste zwar wunderbar auf dem Rücken eines Pferdes die Natur genießen, jedoch wenn ich nie wirklich im Sattel gesessen habe, bleibt das Reiten können nur ein Traum. Das schrittweise, tägliche Umsetzen ist es, was wirklich zum Erfolg führt, nichts sonst. Wenn du dazu „ja“ sagen kannst, wenn du deinen Traum von dir in einem schlankeren Körper neu erweckst und du es tief in deinem Innern schon genau so siehst, dann ist das der erste wirksame Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung.

Mit diesem Ratgeber zeige ich dir meine Pfade und ich berichte dir davon, wie ich das Lipödem Stufe zwei „gebändigt“ habe und mir meine Ess- und Lebensgewohnheiten so eingerichtet habe, dass es auch bisher Chance hatte, wieder zu „schieben“.

Dies Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Die Zusammenhänge sind stark vereinfacht und modellhaft dargestellt und erheben nicht den Anspruch, wissenschaftlich korrekt zu sein. Die Angaben basieren einzig auf den eigenen Erfahrungen als Betroffene und meiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit den Themen Ernährung und Gesundheit. Das Buch ersetzt auf keinen Fall die Behandlung durch einen Arzt oder einer anderen Heilperson, darf aber sehr gut als sinnvolle Ergänzung angesehen werden, um dich wirklich ganzheitlich zum Erfolg zu führen.

Meine eigene Geschichte oder warum es dieses Buch gibt.

Heute bin ich so glücklich wie nie zuvor, dass ich mit nun 52 Jahren endlich Beine habe, wie ich sie mir immer gewünscht habe.

Das Lipödem „zeigt“ sich häufig nach einem tiefen seelischen oder körperlichen gesundheitlichen Einschnitt im Leben eines Mädchens oder einer Frau. Sei es durch den Eintritt in die Pubertät, eine Schwangerschaft, der Start der Wechseljahre oder nach einer schweren Erkrankung.

In allen Fällen sind besonders erhöhte Stoffwechselprozesse, Hormon-Dysbalancen und Aktivitäten des Immunsystems involviert.

Ich bin ein Kind aus der ehemaligen DDR und wuchs ohne Vater mit meiner Mutter und drei Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf. Als ich mit 6 Jahren im Kindergarten zur Schuluntersuchung musste, stellte man bei mir Skoliose 2.–3. Grades fest. Das heißt, ich hatte eine seitwärts verkrümmte Wirbelsäule, welche im weiteren Verlauf einen Rippenbuckel entstehen lassen würde.

Da begann meine Krankengeschichte! Im Zuge dieser Entdeckung wurde ich zur weiteren Beobachtung fortlaufend in kürzeren Abständen geröntgt und vermessen. Man wollte feststellen, ob sich die Lage mit meinem Wachstum verschlechtert und wie schnell das vorangeht. Ich bekam eine Gipsschale, in der ich des Nachts schlafen musste, und wurde von sportlichen Aktivitäten „befreit“. Ich lernte also schon von klein auf, dass ich eingeschränkt bin und mich nicht zu sehr bewegen sollte, weil dies meine Lage verschlimmern würde!

Mit dreizehn Jahren – mitten in der Pubertät – verwies man mich an einen renommierten Uni-Arzt, der eine neue Behandlungsmethode an mir ausprobieren wollte. Ich wurde zu einer Wirbelsäulen-Operation ins Klinikum eingewiesen und blieb dort fast ein ganzes Jahr!

Die neue Behandlungsmethode sah so aus, dass man mir in einer komplizierten Operation einen Teil eines Oberschenkelknochens eines Unfalltoten gegen die Wirbelsäule setzte und mit Metalldrähten fixierte – wie einen jungen Baum an eine Streck-Stange. Vor, während und besonders auch nach der Operation musste ich viele weitere Röntgenuntersuchungen über mich ergehen lassen, um für die Ärzte den Behandlungsverlauf zu dokumentieren. Mit dem frisch operierten Rücken lag ich fest vom Kinn bis zur Hüfte eingegipst für viele Monate im Spital unter Beobachtung und medikamentöser Nachbehandlung. Diese Operation war eindeutig ein Experiment und um es zum Erfolg zu führen, gab man mir über die gesamte Zeit immer wieder immunsenkende Medikamente, welche verhindern sollten, dass mein Körper diesen Knochen abstößt. Zusammen mit dem unzureichenden Krankenhaus-Essen, der starken seelischen Belastung und der Tatsache, dass ich in einer hormonellen Umstellung wegen des Erblühens als geschlechtsreife Frau war, summierten sich meine gesundheitlichen Probleme.

Der Gips und später das Korsett gaben meinem Körper dann in der weiteren Entwicklung schon die „Marschrichtung“ vor: Einlagerungen und Wachstum von schmerzenden Fettödemen an Armen, Gesäß und Beinen. Etwas war während der Zeit im Krankenhaus in meinem Stoffwechsel kaputt gegangen, was diese Entwicklung vorangetrieben hat.

Meine Haut dehnte sich bis zum Platzen, ich bekam der gesamten Beinlänge entlang und auf den Hüften schon mit 14 Jahren heftige Dehnungsstreifen, mein Zahnfleisch entzündete sich (Parodontitis, Fistelbildung), ich bekam Nagelpilze, chronischen Schnupfen, Haarausfall und lagerte immer mehr Gewicht an und fühlte mich bereits als Teenie alt, hässlich und kraftlos. Allerdings feierte der behandelnde Professor seine Operation und Nachbehandlung an mir als großen Erfolg und wollte mich als Anschauungsobjekt an seiner Uni seinen Studenten vorführen.

Allein mein unbändiger Wille, diese ganze Sache irgendwie zu überstehen, schützte mich vor der Selbstaufgabe und der stillen Verzweiflung. Meine Geschichte zeigt, wie verschiedene Faktoren, welche unseren Körper von außen und innen beeinflussen, ein Lipödem entstehen lassen kann.

Ich muss allerdings an dieser Stelle der Ehrlichkeit halber erwähnen, dass zu der Zeit, als dies mit mir geschah, die Diagnose Lipödem noch niemand kannte und ich dies nur aufgrund meiner Symptome, den Druck- und Berührungsschmerzen und dem dellenartigen, ungleichmäßig verteilten, in Schüben wachsenden Fettgeweben an Hüften, Schenkeln und dem Gesäß vermutete.

Bei mir waren die häufige Exposition mit Röntgenstrahlen, eine ungesunde Ernährung und Mangel an essentiellen Nährstoffen inklusive fehlendem Sonnenlicht (Vitamin-D-Mangel), große physische und psychische Belastungen während des Krankenhausaufenthaltes über fast ein Jahr, starke Medikamenteneinwirkung über Monate mit Zerstörung der natürlichen Immunabwehr und Reduzierung des gesunden, eigenen Mikrobioms, Trauer, Frustration und die Wut über das eigene Schicksal auslösende Faktoren. Die Einsamkeit, die Notwendigkeit, wieder neu laufen lernen zu müssen, die Schule nachholen zu müssen und den Fakt akzeptieren zu müssen, dass ich noch weitere Jahre im Korsett leben würde, und schlussendlich die Tatsache, dass ich nie wieder eine geschmeidig bewegliche Wirbelsäule werde haben können, verunsicherten, ängstigten und frustrierten mich zutiefst. Ich lebte fortan buchstäblich mit einem Stock im Rücken.

Dies alles geschah vor 35 Jahren. Jeder, der mich und meine Geschichte kannte und meine optischen Veränderungen bemerkte, sagte damals, ich solle doch froh und glücklich sein, dass man mir so gut geholfen hatte. Ich nahm das mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis.

Heute glaube ich, dass die verschiedenen Faktoren wie massive medikamentöse Beeinträchtigung meines Immunsystems und die starke seelische Belastung in meiner Jugend, die unzähligen Röntgenaufnahmen in den ersten 15 Jahren meines Lebens und die schlechte Ernährung, die hauptsächlich aus Teigprodukten, verarbeiteten Fleisch- und Milchprodukten sowie vielen Kohlenhydraten bestand, die Mitochondrien massiv absterben und das Lipödem entstehen ließ. Meine Mutter war adipös, aber weder sie noch die Mutter meines Vaters hatten ein Lipödem und so konnte ich eine direkte „Vererbung“ ausschließen.

Im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte erkannte ich immer deutlicher, dass die Ereignisse meiner Jugend so tiefgreifend in meinem Leben waren, dass es wie eine Initiation für meinen gesamten weiteren Werdegang gesehen werden kann. Es veränderte meine Sicht auf die Dinge, mein Wertesystem, meine Wahrnehmung und meine Einstellungen gegenüber dem Leben im Allgemeinen und der eigenen Gesundheit, denn von dieser Zeit an musste ich immer aktiv etwas für die Wiedererlangung meiner Gesundheit tun, um meine Lage zu verbessern. Nichts funktionierte mehr „von selbst“. Sich mit Leichtigkeit und Unbeschwertheit gesund fühlen, das gab es für mich nicht mehr.

Eine Störung kommt selten allein

Nach zwei Jahren Inaktivität, labilem Immunsystem und einer „normalen“ Ernährung war ich mehr als träge, hatte starke Dellen in der Haut, meine Beine und der Po waren fast immer geschwollen, druckempfindlich und deutlich zu dick im Verhältnis zu meinem übrigen Körper. In den zwei Jahren hatte ich nahezu zehn Kilogramm zugenommen – alles fast ausschließlich an Po und Beinen! Für mich als kleine, schmale Frau war das sehr viel und machte mich ab der Gürtellinie unproportional dick.

Nachdem sich in den folgenden Jahren auch noch ein chronischer Schnupfen und später eine chronische Bronchitis hinzugesellten, bekam ich es mit der Angst, dass ich mit dreißig Jahren fett und todkrank zu nichts mehr fähig wäre als dahinzusiechen. Ich interessierte mich schon seit meiner Jugend sehr für die Natur und die Pflanzen, doch mir fehlte damals noch der Link, meine Gesundheit mit der Umstellung meiner Ernährung auf hauptsächlich natürliche Kost zu verbinden. Da ich noch sehr jung, sowieso Löwe und damit sehr ungeduldig war, wollte ich eine Verbesserung meiner Situation schnell und radikal.

Von heute auf morgen ernährte ich mich für ein halbes Jahr ausschließlich von Rohkost, um zu testen, was Rohkost, die damals schon als das Nonplusultra in der alternativen Szene der Ernährungsgurus galt, vermag. Ich wollte meinem Leben eine echte Kehrtwende geben und meinem Schicksal ein Schnippchen schlagen.

Das Ergebnis?

Ich wurde schlank, nahm ein gutes Viertel meines Körpergewichtes ab und das auch an den Beinen und am Po. Cellulite reduzierte sich deutlich, ebenso der Berührungsschmerz und die Neigung zu blauen Flecken. Es funktionierte bis zu einem gewissen Grad!

Bei einer täglichen Kalorienzufuhr von unter 1000 kcal und davon alles lebendige Nahrung entwässerte, entschlackte und entfettete mein Körper extrem und ich bekam gleich auch den seit Jahren dauernden chronischen Schnupfen und den chronischen Husten los.

Da merkte ich das erste Mal: Etwas funktionierte! Ich konnte selbst etwas bewirken!

Doch ich blieb nicht bei der Rohkost, denn ich fühlte mich als Exot in meiner Familie, unter meinen Freunden und mit meinen Schwiegereltern, die beide Ärzte waren, nicht wohl. Ich hatte ein großes Bedürfnis nach Harmonie und danach, akzeptiert zu werden, und das war mit meiner praktizierten Rohkost einfach damals nicht möglich.  Doch es gab auch körperliche Gründe, weshalb ich das nicht weiter so streng verfolgte.

Ich war schwach, fror immerzu, meine Muskeln schwanden und diese Ernährung wurde mir auf die Dauer auch zu eintönig, da ich sie auch – aus Unwissenheit – recht einseitig praktizierte. Ich wollte wieder Warmes und Heißes – eine Suppe – im Bauch spüren und sehnte mich nach einem Stück Butter und nach Fleisch. Mit der Umkehr zur normalen Kost kamen auch langsam die Ödeme unterhalb der Gürtellinie zurück. Das war die Zeit für mich, mein Leben mehr danach auszurichten, einen zuverlässigen und langfristig passenden Weg zu finden, um mich nachhaltig gesunden zu lassen, mein Lipödem zu vermindern und die anderen Krankheiten selbstzuheilen.

Nach dreißig Jahren intensivem Beschäftigen mit den Ernährungsvarianten und Stoffwechselprozessen, einem sehr aktiven Leben und nach der Geburt und dem Großziehen von vier Kindern habe ich gelernt, wie mein Körper funktioniert. Wie er auf diverse Ernährungs-, Bewegungs-, Stress- und Belastungsgegebenheiten reagiert. Ich war verunsichert über die gesundheitlichen Veränderungen meines Körpers und war wohl auch deshalb so intensiv am Studieren. Erst vor wenigen Jahren erfuhr ich, dass dieses Phänomen der Schwellungen, Dellen und schmerzhaften lokalen Polster Lipödem genannt wird.

Meine Erkenntnis aus all der Zeit:

Das Lipödem ist am besten beeinflussbar über die Ernährung und Ernährungsrhythmen, ausgesuchte Mikronährstoffe, die seelische Ausgeglichenheit und über tägliche Bewegung. Um meine persönlichen Änderungen in der Ernährung immer wieder dokumentieren zu können, kaufte ich mir ein SWA BioScan-Gerät und besuchte mehrere Seminare zur Vertiefung der Interpretation der vielen gescannten Parameter. Es widerstrebte mir, alle Monate zu Bluttests ins Labor zu gehen. Bluttests zeigen häufig andere Parameter als die eines Scans. Mit meinen Scans bekomme ich bis heute einen größeren Überblick. Ich konzentrierte mich fortan nur noch darauf, die Scans miteinander zu vergleichen und zu schauen, wie intensiv mein Körper unter verschiedenen Ernährungseinflüssen bemüht ist, die Homöostase wiederherzustellen, und woran es ihm mangelt.

Mit Hilfe dieser Scans habe ich herauslesen können, dass sich aufgrund meiner über viele Jahre „verschleppten“ Insulin-Resistenz eine Arteriosklerose entwickelt hatte. Das Herzprotokoll in meinen Scans sah immer am schlechtesten aus. Diese Erkenntnis zeigt mir, dass es nicht ausreicht, einfach unter allen Umständen – wie ich zu Beginn – Gewicht zu verlieren. Es ist viel wichtiger, gesund zu werden – eine Balance der Energien und Kräfte im Körper zurückzubekommen, dem Körper alle nötigen Nährstoffe in ausreichendem Maße zur Verfügung zu stellen und ein aktives, erfülltes Leben zu führen (Herzthemen).

Mit der ausführlichen Recherche über die Wirkungsweise von Hormonen auf unseren Körper erkannte ich das große Muster hinter allem und konnte all meine Puzzleteile aus früheren Ausbildungen und Erfahrungen in ein geordnetes Gefüge bringen. Seit meinem Aufenthalt auf der Insel Teneriffa lebe ich nun nach den erweiterten Erkenntnissen und bin vollkommen erstaunt, wie sehr sich mein Körper in diese neue Art meines Gesundheits-Managements hineinfügt und ich mich so gut fühle wie seit Jahren schon nicht mehr.

Mein Gewicht hat sich inzwischen optimiert, die Haut- und Haarqualität verbessert sich stetig, wenn auch langsam, meine Schlafqualität hat sich enorm verbessert, ich fühle, wie meine Kräfte, meine Energie zurückkehren und ich trotz Start in die Wechseljahre keinerlei Probleme damit habe.

Jetzt erst bemerke ich deutlich, auf welch niedrigem energetischen Niveau ich in den letzten zehn Jahren gelebt habe und immer glaubte, das seien die normalen Auswirkungen des Älterwerdens! Deshalb schreibe ich dieses Buch. Es soll dir Mut machen, die Komfortzone zu verlassen und deinen Weg zu echter Gesundheit zu finden. Dies muss nicht mein Weg sein, jedoch möchte ich dir mit meinen Erkenntnissen und Erfahrungen zeigen, dass es sich unbedingt lohnt, immer wieder einmal die Perspektive zu wechseln und bestehende Glaubenssätze zu hinterfragen.

Mit dem Weg der gesunden, ketogenen Ernährung und des Intermittierenden Fastens habe ich diesen weiteren Schlüssel gefunden. Es sind die zwei kraftvollsten Werkzeuge, die mir geholfen haben, meinen Kurs zu korrigieren und meine Lipödem-Situation, mein Energieniveau, meine Kraft, meinen Schlaf und auch die Gesundheit meines Herzens wieder zu verbessern.

Die gesunde ketogene Ernährung hat mein Leben verändert!

Nun wünsche ich dir viel Freude beim Lesen und möge das Buch dir guttun!