Nehmen wir einmal an, du hast das Ziel, endlich bei deinem Lipödem einen durchschlagenden Erfolg zu haben. Dies ist ein großes Ziel, welches viel Lernen, Dranbleiben und Fokus erfordert und…man muss natürlich auch genau wissen, was zu tun ist.
Wie erreichst du es, dies in deinem Alltag einzubauen?
Bei allem Anfang gibt es viel Euphorie und Tatendrang und diese natürliche Freude sollten wir auch gleich nutzen, um uns zuerst um die Dinge zu kümmern, die uns ein längerfristiges Dranbleiben ermöglichen.
Bevor du den ersten Schritt gehst, muss die Richtung klar sein.
Ja, du hast das Ziel das Lipödem stoppen oder sogar zu reduzieren? Dann erkundige dich, was dazu alles notwendig ist, sammle Informationen und filtere sie und setze deine Erkenntnisse in die logisch richtige Reihenfolge, damit du deinen Kurs zur Zielerfüllung festlegen kannst. Das skizzieren der Teilschritte ermöglicht es dir, einen klareren Fokus zu entwickeln und ohne Umwege in die richtige Richtung zu marschieren.
Deshalb mein Tipp: schreibe dir die Teilschritte ebenso auf wie dein Gesamtziel und führe ein Tagebuch.
Lerne dich und deine Stärken und Schwächen kennen
Dazu kannst du dir eine einfache Technik zu Nutze machen: das Scoring bzw. die Selbsteinschätzung.
Schreibe dir auf, welche Bereiche du für die wichtigsten hältst, um dein Ziel zu erreichen und schätze deine gegenwärtige Befähigung dazu ein.
Zum Beispiel, indem du dir eine Bewertung darüber gibst, wie es gerade mit deiner energetischen Befindlichkeit, deiner Fokussierfähigkeit oder deinem Zeitmanagement aussieht. Gehe danach, wo dir am meisten „der Schuh“ drückt und du die größten Hindernisse auf deinem Weg wahrnimmst und schätze diese auf einer Skala von 1-10 ein. Definiere dabei genau, was für dich 1 und was für dich 10 bedeutet.
Damit ermittelst du dir einen Status Quo und dir wird bewusst, in welchen Bereichen du mehr lernen und verbessern musst, um hier die Fähigkeiten zu entwickeln, die auf deinem Weg essentiell sind.
Bleibe dran, dich hier immer aktuell zu halten
Je intensiver du dich mit dir und deinen zielgerichteten Aktionen beschäftigst und dich hier auch „verbindlich hältst“, erzeugst du immer mehr Selbstvertrauen darin, dass der Weg richtig und gut ist. Du und ich wissen, wir alle haben viele tägliche Herausforderungen zu meistern und dabei den Fokus zu behalten und die Richtung nicht zu wechseln, ist ziemlich schwer. In meinem Leben wäre ich mit vier Kindern und unserer halben Weltenreise nirgendwo hingekommen, wenn ich nicht gut gelernt hätte, mich zu organisieren und zu strukturieren.
Ja, ich weiß, diese Worte sind ziemlich „unsexy“, aber sie sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Wege zum nachhaltigen Erfolg.
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Was du tun kannst, wenn du deine gegenwärtigen Schwachpunkte erkannt hast
Plane dir Zeit für mehr Lernen ein, um in diesem Bereich mehr Kenntnisse zu erwerben und diese Kenntnisse in Aktionen umzusetzen.
Ja, wir alle haben einen sehr ausgefüllten Terminkalender oder können oft keine Zeit „finden“. Dies darf dich nicht daran hindern, dir Zeit zu ermöglichen.
Gehe hier mit einer großen Portion Selbstgewahrsein heran und ergründe genau, wo in deinem Alltag Zeitfenster zum Lernen neuer Fähigkeiten und zum Verbessern eingeschliffener Gewohnheiten zu finden sind. Wir alle haben keine Zeit übrig, wir müssen sie uns erschaffen.
Auch hier wird dir ein Terminplaner gute Dienste leisten 😉.
Mein letzter großer Tipp:
Würdige deine Bemühungen und jeden kleinen erfolgreichen Schritt, den du tatsächlich umgesetzt hast. Verweile nicht im reinen Task Modus, weil dies keine innere Freude und Erfüllung kreiert und dich leer und enttäuscht zurücklassen kann.
Ohne Herzensverbindung und Dankbarkeit für dich selbst wird dein gesetztes Ziel immer uninteressanter und irgendwann nicht mehr wichtig für dich. Bewahre dir deine positive Haltung und halte dich offen für deinen Weg. Ja, es ist Arbeit aber ja , es ist auch die sicherste Richtung hin zu persönlicher Entwicklung, Gesundheitsverbesserung und einem von innen kommenden Quell persönlichen Glücksgefühls.
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Hier ist der Link für das Video zum Thema:
All dies sind Tipps und Empfehlungen, die sich in meiner und der Entwicklung bewahrheitet haben und die ich auch in den Trainings der gruppentreffen bei den Frauen, die mit mir arbeiten, anwende. Du und ich wissen, eine solche Herangehensweise bildet sich nicht über Nacht. Sie kann jedoch durch kontinuierliches Training erlernt und verbessert werden. Ich fest bin davon überzeugt, wir Frauen mit Lipödem brauchen es, uns mehr von diesen positiven Eigenschaften anzueignen, denn diese sind das beste und sicherste Rüstzeug, um im Kampf gegen das Lipödem immer mehr Boden gewinnen zu können.
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Liebe Sylvia!
Vielen Dank für Deine Mail. So ein Schreiben habe ich sehr lange nicht mehr bekommen. Du schwimmst mit Dein Schreiben voll auf meiner Wellenlänge. Die Ratschläge kenne ich und habe sie auch befolgt. Das ganze aber nicht freiwillig. Mal kurz mein Lebenslauf. 1953 Geboren, 10 Klassen schule, Schlosserlehre, 1975 Firma gegründet Meisterlehrgang Hausgebaut und weil es nicht genug war noch Stenografie gelernt. Das alles in diesen Jahr, Nach der Wende Geschäft vergrössert, Leute eingestellt und meinen Sachkundigen gemacht zum betreiben einer Flüssiggasfachbetrieb also Großanlagen. 1994 Hatte ich einen schwere Begebenheit in der Firma. Eine Gasexplosion mit einen Schwerverletzten. Der Mann hat gebrannt wie eine Fackel. Das ende vom Lied war Haus weg, Geld weg, Altersvorsorge weg und ein verfahren das auf Totschlag enden kann. Mir hat es voll jetzt auf dann die Beine weggeschlagen. Die Freund waren weg! Nun fing ich an etwas anderes zu suchen. Mit der Arbeit sah es schlecht aus. Da lernte ich durch Bekannte eine Art Joga kennen. Ich lernte mit der universellen Energie umzugehen. Konnte mir und Anderen helfen. Ich habe noch viel andere Seminare besucht, wobei jedes seine Eigenheiten. Die Anwendung von Naturheilmittel kam noch dazu. 1999 fand ich wieder Arbeit auf Montagebaus in In-und Ausland. Seit 2018 bin ich Rentner und gehe 2 Tage noch auf Arbeit. Seit 2017 gehe ich ein mal in der Woche zu Pilatis. Das hilft Fit zu bleiben.
Die Zeitplanung habe ich im Geschäft gelernt. Prioritäten setzen. Ziele setzten. Das ist unheimlich hilfreich.
Durch die vielen Sachen, die ich nach dem Geschäft machen konnte konnte ich mir und Bekannte in einigen Dingen helfen. Man muß ehrlich sagen, das das durch den Geschäftsschliessung sonst nicht möglich gewesen wäre. Ist schon komisch. Mittlerweile bin ich 67 und fühle mich fitt. Nun habe ich Dir ein Ohr abgekaut.
VIele Liebe Grüße Andres
Vielen Dank für deine interessante Geschichte und dir weiterhin alles Gute!! Sylvia