Die ersten zarten Ausläufer des nahenden Frühlings zeigen sich in Form zunehmender Sonnenstrahlen und die länger werdenden Tage. Sobald der Boden sich etwas erwärmt hat, beginnen auch schon hier und da zarte, frisch grüne Blättchen zu sprießen. Das ist der Moment. Es zieht uns hinaus in die erwachende Natur und wir werden, wenn wir Glück haben, mit kleinen, essbaren Wildkräuter Blättchen hier und da belohnt.

Essbare Wildkräuter sind für uns mehr als die Summe ihrer Inhaltstoffe.

Wir sind Kinder der Sonne und der grünen Pflanzen

„Die Sonne – mit ihrem Licht – ist unser Vater. Die Erde, die uns mit ihren Pflanzen nährt, unsere Mutter und der Garten , indem wir beides in uns aufnehmen können- unser Paradies ( Eden) …“ 

Wir sind aus Billionen von Körperzellen aufgebaut, die alle miteinander kommunizieren und einen eigenen Zellstaat bilden- uns, die Lebewesen. Jede unserer Zellen (außer die roten Blutkörperchen) sendet ein schwaches Licht aus (Biophotonenlicht), welches unter Laborbedingungen oder mit Restlichtverstärkern sichtbar und messbar wird.

„Photonen“ sind Lichtquanten, die physikalisch kleinsten Elemente des Lichts. Und „Bio“ werden sie genannt, weil sie von lebendigen Zellen abgegeben werden.

Es laufen etwa 36 Millionen biochemischer Reaktionen pro SEKUNDE in unserem Organismus ab. Damit alle Zellen sich blitzschnell miteinander austauschen können, bedarf es einer extrem schnellen „Datenautobahn“. Dies bewerkstelligen die Zellen mit Hilfe des Lichts. (Ich stelle mir das ähnlich vor, wie bei einem Glasfaserkabel: fast unbegrenzte Datenmengen in Bruchteilen von Sekunden durch Übertragung von Licht).

Auch in Wildpflanzen steckt eine große Kraft in Form dieser Biophotonen. Mit chemischen Analysen kann man zwar die Zusammensetzung der Inhaltstoffe ermitteln, jedoch sagen diese Untersuchungen nichts über die Lebendigkeit (den Biophotonengehalt) der Pflanzen aus. Das Maß für diese Lebendigkeit ist ihre Fähigkeit, das Licht zu speichern und zeigt damit auch den Grad an Ordnung an. Je mehr „Ordnung“ die Nahrung enthält, umso höher ist die Qualität und umso positiver wirkt sich diese Ordnung auf unsere Gesundheit aus.

Wenn wir also essen, gelangt Lichtenergie in unseren Körper. Diese steuert dann – zusammen mit den körpereigenen Informationen die biochemischen Abläufe. Ein markantes Beispiel für die Wichtigkeit des Lichts in der Nahrung bieten die Naturvölker: sie können sich Jahrzehnte lang aus ernährungswissenschaftlichen Aspekten sehr einseitig nur von Wildpflanzen, Reis und Samen ernähren und sich trotzdem bester Gesundheit erfreuen.

Die Biophotonenforschung belegt inzwischen, dass frische, naturbelassene Nahrungsmittel einen höheren Grad an Lichtenergie aufweisen, während erhitzte und behandelte Nahrungsmittel praktisch kaum Lichtenergie vermitteln.

So wird auch immer klarer, warum Obst und Gemüse-regional und saisonal erstanden- sehr wichtig für die Qualität unserer Nahrung ist aber dass Wildpflanzen- frisch geerntet und gleich verzehrt, noch einmal einen Quantensprung an mehr Energie bedeuten!

Wenn wir also hinausziehen und die ersten frischen Blätter essbarer Wildpflanzen ernten…

…dann kommen wir in den Genuss vieler überragender Nährstoffe wie Biophotonen, Chlorophyll und einer Fülle von Phyto-Nährstoffen. Unser Körper profitiert von überragenden Vitalstoffen, die man sogar in Bio-Kost kaum finden kann. Denn Biophotonen und Enzyme können innerhalb kürzester Zeit nach der Ernte verschwinden. Aus diesem Grund ist selbst Bio Obst und Gemüse kein adequater Ersatz, vor allem, wenn es schon länger lagerte oder gar aus dem Ausland kommt.

Unser genetisches Erbe wurde von der Symbiose zu Wildkräutern stark geprägt. Seit vier Millionen Jahren geht unsere menschliche Evolution Hand in Hand mit dem Verzehr von grünen Pflanzen, die uns als Nahrung dienten. Daran hat sich bis heute im Wesentlichen nichts geändert.

Genießen wir die frisch gepflückten grünen Kräuter roh in Salat oder als Bestandteil von Smoothies, kommen wir in den vollen Genuss der Biophotonenstrahlung und dem Aufschluss der bioaktiven Phytostoffe, welche uns spürbar ein besseres Körpergefühl geben und auf längere Sicht dazu beitragen, dass über die zugeführte Ordnung unser Körper selbst auch- nach und nach- in Ordnung kommen kann.

Wildpflanzen sind gesunde Multitalente

Egal, ob es sich um den reinen Eiweißgehalt, den Gehalt an Kalium, an Magnesium, Kalzium, Eisen oder Phosphor handelt, die Wildgemüse haben die Nase immer vorn, gegenüber den Kulturpflanzen. Eine Tabelle (aus FGV – Wildgemüse- siehe Quellenangabe am Ende) verdeutlicht es:

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Auch im Vergleich des Gehalts von Vitaminen sieht es ähnlich aus. Die Antwort auf das Warum ist klar : Wildpflanzen wachsen von je her unbehelligt unter freiem Himmel und nur dann, wenn es die Natur und die Jahreszeiten so vorgesehen haben – also in kompletter Ordnung und Harmonie mit ihrer Umwelt.

Diese Kraft und Ordnung ist es, die wir uns zu Nutze machen sollten- ganz gemäß unserem Erbe und unserer eigenen Natur.

Was im Februar an essbaren Wildkräutern zu finden sein kann

Bei meinem heutigen Spaziergang in der Mittagszeit bei vollem Sonnenlicht habe ich schon eine ansehnliche Zahl essbarer Wildkräuter mit nach Hause nehmen können:

Kleeblätter, Vogelmiere, Sauerampfer, Ehrenpreis, gemeiner Storchenschnabel, Gänsefingerkraut, Gänse-Kohldistel, Löwenzahn und Taubnessel.

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Ich fand auch Huflattich, Schabockskraut und Mariendistel.

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Doch um an die Mariendistel Blätter heran zu kommen, hätte ich Handschuhe gebraucht ;). Im Mixer lassen sie sich jedoch gut zerkleinern und dann merkt man auch die Stacheln nicht mehr.

 

Was diesen Kräutern allen gemein ist, sie stecken voller vitaler Kraft, da sie gerade erst erwacht sind. Viele von ihnen beschenken uns neben Mineralstoffen und Vitaminen mit phytoaktiven Stoffen wie Flavonoiden, Gerb- und Schleimstoffen, Saponoiden, ätherischen Ölen und Klee auch mit östrogenartigen Pflanzenstoffen. Die jungen Wildpflanzenblätter wirken blutreinigend und sind hoch basisch.

Eigne dir zuerst das Wissen über die richtige Auswahl der Kräuter an

Wenn du dich noch nicht gut auskennst, verzichte zunächst auf das Sammeln. Viele Pflanzen haben giftige Doppelgänger, was schnell verhängnisvoll werden kann, sollten sie verwechselt werden.

Es ist unbedingt wichtig, dass du an einer Wildkräuterwanderung teilnimmst und vielleicht einen Wildkräuter- Küchenkurs mitmachst, bevor du dich an das selbständige Sammeln heran wagst. Viele Volkshochschulen, Bauernverbände oder andere Einrichtungen bieten Kurse dieser Art an. Hier lernst du auch alles über die allgemeinen Sammler -Regeln, welche zum Schutze der eigenen Gesundheit und der Natur gleichermaßen aufgestellt sind.

Kaufe dir außerdem ein gutes Bestimmungsbuch und suche gute Kräuterbestimmungsseiten im Internet auf. Es gibt auch Facebook Gruppen, in denen du dich mit Gleichgesinnten austauschen kannst.

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Es lohnt sich in jedem Fall das Abenteuer zu beginnen und hast sofort einen weiteren Grund, in die Natur zu gehen, aufzutanken, die Stille zu genießen und dich mit allem was ist zu verbinden.

Weiterführende Informationen:

Quelle der Tabellen aus FGV Wildgemüse:

http://www.fewo-immengarten.de/fileadmin/downloads/Wildgem%C3%BCse.pdf

Natur und Umweltschutz Akademie NRW- 55 Wildpflanzenportraits

informativer Wildpflanzen Blog:

https://wildpflanzenliebe.wordpress.com/

Wikipedia informative Liste Wildgemüse bzw. Wildpflanzen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wildgem%C3%BCse

Themenheft (pdf) über Wildpflanzen für Kinder zum Heranführen:

http://www.bund-bawue.de/fileadmin/bawue/themen_projekte_bilder/kinder/Kinder_Rbrief_0109_pflanzenkunde_kl.pdf

Blog über das Zubereiten mit Wildpflanzen:

http://wildkraeuterrezepte.blogspot.com/

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Über die Autorin:

Ich stehe für die Kraft der Liebe zum Ursprünglichen und Natürlichen und für die Wichtigkeit von einer starken Beziehung zu sich selbst, zu den Menschen, die man liebt und zu unserer Mutter Natur. Als Fachberaterin für holistische Gesundheit und Kräuterkundige freue ich mich von ganzen Herzen, Menschen auf ihrem Weg zu einer ganzheitlich natürlichen Lebensweise zu unterstützen.
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